Moonreker News

HAJ-Botschafter 2019

10.11.2018

Seit Juni 2018 bin ich nun offizieller Hannover Marathon Botschafter 2018. Ich bin stolz diese große Sportveranstaltung mit 28 anderen Botschaftern bis zum 07.04.2018 repräsentieren zu dürfen und ich finde, dass die Botschaftershirts, die jetzt endlich bei uns allen eingetroffen sind, wirklich toll aussehen. In der etwas dunkleren Jahreszeit schön farbenfroh leuchten.

 

Neben meinen Laufshirts 1 x lang und 1 x kurz gab es auch einige tolle Beigaben im Starterpack, gesponsert vom Airport Hannover, der auch Namensgeber für den „HAJ-Marathon“ ist. Eichels Events macht sich hier selbst die Mühe die Grußkarten aller 29 Starterpacks per Hand zu schreiben. Das erlebt man selten, ist aber auch ein besonderes Zeichen der Wertschätzung dieser Aktion.

Der Hannover Marathon wird immer beliebter und ich kann dazu nur sagen, dass ich im letzten Jahr bei meiner ersten Teilnahme absolut positiv überrascht wurde. 28 000 Starter und eine einzige Marathonparty in der Stadt sorgten für riesig Stimmung. Ich finde er zeichnet sich auch ganz besonders darin aus, dass jeder einzelne Teilnehmer vom Veranstalter wertgeschätzt wird und hier weniger das Gefühl von Profirennen-Finanzierung vermittelt wird. Durch seine ausgezeichnete Organisation und den schnellsten Marathonparcours in Deutschland finden hier auch häufig deutsche Meisterschaften statt. Im Ranking der besten deutschen Marathons liegt er regelmäßig unter den Top 3 und hat sogar Hamburg erstmals abgehängt. 

 

Ihr werdet mich also zukünftig auf allen Laufveranstaltungen der Region im HAJ-Botschafter Shirt antreffen und falls ich Euch jetzt motiviert haben sollte, dann könnt Ihr Euch auch gern in Hannover anmelden. Geht schon, die Anmeldung ist bereits freigeschaltet!

 

Mein Ziel 2019: Sub 1:58h - ich bin gespannt, ob ich das schaffe.

HASPA Laufcamp Sylt

22.03.-25.03.2018

Ich war im Laufcamp Sylt der HASPA Laufgruppe mit Coach Basti. Das Ganze könnte man auch unter das Motto „Bänker, Bullen und Bewegungsschmiede“ auf den Punkt bringen. Die Kombination stellte sich am Ende aber als absolut gelungen dar. Wir hatten alle riesig Spass und eine schöne Auszeit auf Sylt.

 

Ralf und ich (die Bullen) hatten lediglich ein paar Informationen aus der What`s App Gruppe zur Anreise. Nach Zugverspätung kamen wir nach 6 Stunden am Donnerstag in Westerland an. Von dort nahmen wir den Bus Richtung Hörnum. Der war brechend voll und fuhr auch mit Verspätung ab. Es gibt bei Hörnum zwei Hamburger Herbergen. Ich hatte zuvor mal gegoogelt und gelesen, dass die Haspanesen schon mal in Puan Klent waren. Kurz vor der Haltestelle folgte dann eine Diskussion mit Ralf: „Hier raus oder Hörnum Nord?“….What`s App hab ich ja nicht….und Ralf sagte auch nicht: „Nö, Dünenhof“. Wir zwei Bullen also in Puan Klent mit dem schweren Gepäck raus über den Dünenberg *kotz*, einmal um das ausgestorbene Heim und fragende Blicke: „Wo sind die?“ Am Ende klingelte ich am Büro. Die Dame hatte keine Ahnung und war in Westerland: „Was für ne Haspa-Gruppe? Hier läuft nichts!“ Also Basti angetackert…Fuck – Dünenhof – einen zu früh raus! Also das ganze Gepäck wieder über den Berg. Meine Arme wurden immer länger. Mein Linker ist es ja sowieso schon ;-)!

 

Hörnum Nord dann im Düstern raus. Und nu? Jemand aus unserer Haspa-Gruppe rannte vorbei und zeigte Richtung Ortsausgang ca. 200m. Nach 200m standen wir in völliger Finsternis….hä? Himmel, Arsch und Zwirn, wo sind die? Zufällig sah ich ein kleines blaues Schild und fragte mich kurz, ob ich da wirklich mein Gepäck hochschleppen wollte und tatsächlich, plötzlich stand Basti vor uns. Was für eine scheiß Anreise.

Am Freitagmorgen ging es gleich mit einem Nüchternlauf los. Der Wind biss eiskalt durch die Klamotten, es war nass und sollte auch den ganzen Tag so bleiben. 4 Laufeinheiten standen auf dem Programm, eine davon Lauftechnik und 1 x Athletik am späten Abend. In jedem Fall hatte sich das ganze Gepäck gelohnt, denn bei dem Wetter brauchte man alle Klamotten. Nach dem Frühstück ging es weiter mit einer Laufstil-Videoanlayse von Basti (YES-Bewegungsschmiede Hamburg). Wir trafen uns im Regen und Wind auf dem Sportplatz.

Anschließend folgte noch eine Laufeinheit. Die Pause bis zum nächsten Lauf um 15:00 Uhr nutzten wir zwei Piraten, um mit dem Bus zur berühmten Sansibar zu fahren. Schlau im Internet recherchiert, wann weniger los ist, konnten wir uns zu Mittag einen Tisch sichern. Sicherlich kann man dort für 30 Euro essen, aber auch für 17,50 Euro. Mir persönlich hat Ambiente und Essen gut gefallen. Satt bin ich auch geworden. Der Service war top. Im Anschluss waren wir noch kurz am Meer spazieren, wobei der Wind so kalt war, dass man es nicht lange aushielt. Landschaftlich erinnert die Dünenlandschaft Hörnum`s etwas an Lanzarote oder Java.

Ich bekam am Abend meine Laufanalyse. Wie ich bisher schon vermutet hatte, wirkt sich mein Schulterproblem auch deutlich auf meinen Laufstil aus. Der linke Arm schwingt schräg nach oben und nicht gerade nach vorn, was zu einer seitlichen Fliehkraft auf die linke Hüfte und das linke Bein führt. Da ich das selber bereits lokalsiert habe, versuche ich der verursachten Hüftrotation gegen zu halten. Muskuläre Probleme und ein unsauberer Laufstil sind die Folge. Ein Körperschaden mit Auswirkungen auf alle 3 Triathlondisziplinen! Danke Basti für die Tipps etwas besser zu laufen und danke, dass Du mich so großartig als Coach unterstützt. Gerade auch, weil bei mir im Training nicht immer alles nach Plan läuft…..das Ding mit Murphy… ohne Dich, wäre ich noch nicht ganz so weit gekommen!

 

Der Lauf am Nachmittag wurde unfreiwillig, um 50 Minuten verlängert, weil wir keinen Schlüssel hatten und bis zum Eintreffen der 2. Gruppen nicht auskühlen wollten. Geschlafen haben wir in der Nacht wie ein Stein. Wind, Wetter und Bewegung haben uns völlig geplättet. Der Morgenlauf war dann wieder nass, aber weniger windig. Nach dem Frühstück zeigte Basti uns dann den „Leitertanz“ im Rahmen der Lauftechnik oder war es der Regentanz? Zeigte jedenfalls Wirkung, denn nachmittags kam doch noch die Sonne raus.

So langsam wurden die Beine schwer…schneller laufen konnte keiner mehr…trotzdem war die Stimmung in der Gruppe super. Als einzige Triathleten unter reinen Läufern war 4 x Laufen an einem Tag eine echt ungewohnte Belastung, aber super für einen echten Trainingsschock. Allerdings lichteten sich auch die Reihen, weil nicht mehr jeder jede Laufeinheit mitnahm. Wir schon, nur nicht die Ultraeinheit (HM-Distanz) am Samstag, schließlich liegt unser Ziel auf max. 70.3 und nicht auf Marathonlauf. Mit bis zu 2,5h Nettolaufzeit täglich plus Lauftechnik hat es auch gereicht. Langsam laufen ist definitiv anstrengender als schnell und mehrfach täglich kurz auch. Mein Muskelkater spricht Bände…

 

Sonntag nach dem Frühstück sind wir dann abgereist und blicken auf ein tolles Wochenende zurück. Danke an das Team vom Dünenhof. Das Essen war super und alles andere auch. Danke an alle Haspanesen uns zwei Bullen mitzunehmen. Wir wünschen Euch eine tolle Laufsaison und hoffentlich sieht man sich irgendwo am Start, Ziel oder Laufcamp wieder. Danke Basti für das super Programm und Coaching.

 

Außerdem habe ich die Meltonic Riegel getestet und befand sie als sehr gut. Gerade zwischen den häufigen kurzen Laufeinheiten ein super Snack. Die kleine Portionierung war perfekt dafür.

Noch nicht so ganz überzeugt hat mich das Gel. Schmeckt schon wie ein Löffel Langnese mit ungewohnt zäher Konsistenz. Einen echten Energieschub konnte ich nicht verzeichnen. Es war mir etwas zu süß und ich hatte am Ende etwas „Granulat“ im Mund, als wenn der Flüssighonig zum Teil zu Zucker kristallisiert war. Ein Schluck Wasser ist empfehlenswert. Auch riss die Verpackung nicht korrekt auf. Ich habe sie am Ende aufgebissen. Verbesserungswürdig.

TCE Langen 2018

23.-25.02.18

Wie funktioniert ein Indoortriathlon und wie fühlt er sich an? Genau das wollte ich auf der TCE in Langen testen. Ich hasse Rollen- und  Laufbandtraining. Mein Schlüsselerlebnis war mehrfacher Stromausfall auf Lanzarote! Seitdem laufe ich lieber draußen.

 

Außerdem die Frage: Lohnt sich eine Reise zur Triathlon Convention Europe?

Swim:

Punkt 11 Uhr Registratur Schwimmhalle, TCE Messegelände, Stadthalle Langen, kurz umgezogen und schon waren wir die ersten Starter des Tages. 300m im 50m Becken. Zu fünft wurden wir in 10 Sek. Abständen ins Rennen geschickt. Irgendwie gab vorher keiner seine 100m Zeit korrekt an, so dass ich mit meinem gebrochenen Flügel tatsächlich mehrfach überholen musste und als Erste der Gruppe aus dem Wasser kam. 5:41 Min. Meine GA 1 Trainingspace liegt erst seid kurzem auf 02:00 Min, vor einem Jahr lag sie noch bei 02:12 Min und jetzt im Rennen waren es sogar 1:54 mit Tendenz zu 53 - es wird! Jetzt hieß es komplett umziehen und einmal durch die Messehalle zum Radfahren auf die Erdinger Bühne.

Bike:

Ich Zwerg musste länger warten, weil kein kleines Rad frei war. Wer jetzt also die Vorstellung hat alles schnell hintereinander weg ballern zu können, der irrt. Aber vielleicht ist das auch besser so! Als endlich ein Rad frei war, war es das mit der klemmenden Schaltung. Was ich auch nicht wusste auf dem Ding lief ein Berg-programm. Für Mountainbiker wie mich eigentlich kein Problem, aber die Umstände waren anders. Normal weiß man wann eine Steigung kommt, aber hier war es eher eine Überraschung. Von hochmotorischem Freilauftreten, ging es ohne Vorwarnung in die Vollbremsung am Berg. Will man jetzt noch eine hohe Geschwindigkeit fahren, muss man wieder die Trittfrequenz hochdrücken, aber der Schwung ist weg und die Schaltung kommt auch nicht nach. So Scheiße bin ich noch nie Berge gefahren! Tat richtig weh und meine Oberschenkel habe ich mir in 11 Minuten total fett gefahren. Damit sofort laufen, nö, deshalb war die Pause ganz gut.

Run:

Allerdings war 1h Wartezeit dann doch etwas lang. Wir Frauen verbringen solche Wartezeiten mit dem Thema Mode - hier Triathlonmode - gut sahen wir aber eigentlich alle nicht mehr aus. Meine Vorgängerin kam mit dem Laufband nicht zurecht. Laufend war sie langsamer als gehend? Die Laufbänder wurden vom Läufer selbst angetrieben. Das Laufband war recht schmal und krumm wie eine Banane. Weiter vorne laufen und das Ding wurde immer schneller, weiter hinten laufen und es wurde langsamer. Nicht einfach eine Position zu finden an der man halbwegs Meter macht und trotzdem noch in seinem Trainingsbereich ist. Bei mir war alles futsch - ich rannte irgendwo zwischen Obergrenze und "bloß nicht von dem Ding fallen" und schaffte in 12 Minuten schlappe 2000m. Das ist NIX, normal renn ich in 12 Minuten 2500m. Das Gemeine bei der Nummer, man sieht am Limit immer Scheiße aus und die ganze Halle kriegt es mit. Da ist nichts mit weglaufen, da stehst du und alle amüsieren sich, wie fertig du aussiehst. Am besten noch Foto machen.

Fazit Indoortri:

Riesiger Spassfaktor, toller Part, um den Messetag aktiv zu gestalten, ein Erdinger gibt’s danach auch aufs Haus und ganz toll, man lernt in den Wechselzeiten viele neue, nette Leute kennen. Das Ding auf Leistung zu machen, ist eher eine Frage wie man mit der vorhandenen Technik klarkommt. Im Vorteil sind ganz klar Teilnehmer, die das schon mal gemacht haben. Wer Spinning macht auch, weil eine hohe Trittfrequenz auf dem Rad entscheidend ist. Als Mountainbikerin mit 80er Trittfrequenz eher nicht so meine Welt. Großartig testen kann man die Geräte vorher auch nicht.

 

Ich habe den 8. Platz von 19 an diesem Tag gemacht und verbuche das als netten Leistungstest zu Saisonbeginn. Mein Schwerpunkt lag bisher beim Schwimmen und Laufen und ganz besonders mein Lauftraining scheint endlich zu fruchten, da ich hier 4. schnellste Teilnehmerin war. Dafür war meine Radzeit etwas schlechter, liegt aber auf solider Basis. Insgesamt ein schön ausgeglichenes Ergebnis genau auf den Punkt zum aktuellen Training. Rad sollte sowieso erst jetzt wieder forciert werden, so dass alles trotz 2 x Grippe in den letzten 2 Monaten im grünen Bereich liegt. Der Rest kommt jetzt über Trainingswettkämpfe.

 

Zur Messe:

Die Messe selbst ist bunt! Farblich und inhaltlich. Aussteller aller Art. Sie könnte gern noch etwas größer sein. Allein vom Messe gucken, füllt sich nicht ein ganzer Tag, aber im Rahmen der Messe wurden unendlich viele Workshops zu interessanten Triathlonthemen angeboten. Vom Neo-Testschwimmen bis zu Ernährung war alles dabei. Ich habe mir von IQ Athletik den Vortrag zu Kraft-training im Triathlon angehört. War super unterhaltsam und informativ. Pro Work-shop zahlt man 10 Euro. Dafür aber null Euro Messeeintritt. Viele haben anfangs gemeckert, aber es lohnt sich. Zudem spart man beim direkten Messeeinkauf. Ein bisschen gefehlt hat mir das Thema Laufen bei den Ausstellern. Außer "On" Schuhe hab ich keinen anderen gesehen. Anders als es sonst auf großen Messen, es verläuft sich nichts. Das hat Vorteile, da man viele bekannte Gesichter auf engstem Raum trifft und auch mit Ausstellern locker ins Gespräch kommt. Im Grunde trifft sich hier die ganze Triathlon Community vor der Saison und tauscht sich aktiv aus. Langweilig wird es deshalb nie. Ich traf eine Menge alter Freunde, wie den Ronny und die Katrin von Besi & Friends oder Piratin Nina. Ein paar Neue habe ich jetzt auch und so macht Messe Spass!

 

Besonders gefreut hat mich das komplette KiWAMi Team als Messeaussteller zu treffen. Persönlich ist doch immer noch etwas anderes und es war super nett! Danke, dass Ihr meinen Sportirrsinn weiter unterstützt - Ihr seid ein klasse Team!

 

Zur Anreise

Die Messe geht von Freitagnachmittag 16:00 Uhr bis Sonntag Abend. Wir sind schon am Freitag per Bahn angereist. Mit dem Auto freitags nach Frankfurt ist nicht zu favorisieren. Wir waren im Steigenberger Hotel Langen. Das Hotel war auch von der TCE als Messehotel empfohlen. Wir haben aber über HRS deutlich günstiger gebucht. Das Frühstück haben wir nicht gebucht, weil 17 Euro pro Person einfach zu happig ist. Auf dem Weg zur Messe kann man in der Bahnstraße im Zentrum ohne Probleme für 5 Euro beim Bäcker frühstücken. Vor einem Indoortriathlon macht ein großes Frühstücksbüffet auch keinen Sinn. 2 km läuft man zur Messe. Dichter habe ich auch kein Hotel gefunden. Es ist möglich von der S-Bahn Haltestelle 100m vom Hotel entfernt eine Station weiterzufahren. Allerdings muss man auch dann noch ein ganzes Stück zur Messe laufen. Wir sind komplett gelaufen. Gut gegessen haben wir 10 Minuten vom Hotel entfernt in einem traumhaft schönen Asiapalast. 17 Euro "All you can eat" vom Buffet mit irrer Auswahl vom Sushi bis hin zur thailändischen Küche. Befindet sich am Einkaufszentrum EDEKA  & TOOM Baumarkt.

Gut essen zum fairen Preis kann man aber auch abends im Hotel. Der Hamburger ist richtig Klasse und ging an dem Abend unter Triathleten und Ausstellern sehr gut.

 

Eigentlich hatten wir noch vor beim 5 km TCE Run zu starten, aber wohin mit dem ganzen Gepäck, wenn das Hotel so weit weg ist und wo lassen? Zudem kam noch eine witterungsbedingte Zeitverschiebung des Veranstalters hinzu, die unsere Heimfahrt viel zu spät gestaltet hätte. Schade. Wer den TCE Run einplant sollte die Hotellage berücksichtigen! Eine direkte S-Bahn- oder Busanbindung zur Stadthalle gibt es leider nicht.

 

Fazit TCE:

Wo sonst findet man die ganze Produktpalette des Triathlonsports zum anfassen und ausprobieren? Ich komme bestimmt wieder und kann einen Ausflug zu dieser interaktiv anderen Messe nur empfehlen!

Pimp my bike 2018

16.02.2018

Ich gebe zu, ich habe es immer als totale Spinnerei abgetan, wenn Triathleten ihre Laufräder im Rad gestylted haben. ABER nach einer Saison und diversen Wett-kämpfen, weiß ich auch, dass es nicht nur einen Showeffekt hat, sondern durchaus auch Sinn macht!

 

Vorteile:

 

1.   Diebstahlschutz - zumindest ist das Rad direkt nach der Tat klar zu erkennen

      und es ist schwerer damit durchzubrennen

 

2.   Wiederkennung in der Wechselzone. 2000 Räder bei einem Ironman in einer

      unübersichtlichen Wechselzone und 8 x das gleiche Radmodell in einer Reihe.

      Schneller finden durch Wheeldesign!

 

3.   Erhöhte Sichtbarkeit im Strassenverkehr = mehr Sicherheit

 

Bisher hatte ich ein einfaches Design von Style4Bike am Rad. Eine günstige Alter-native, wenn man keine individuellen Sonderwünsche hat. Die Qualität der Auf-kleber ist auch sehr gut und das Aufkleben gestaltet sich sehr einfach. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen!

 

Allerdings war es nicht mein persönliches Logo und das war eigentlich immer mein Wunschmotiv. Deshalb musste das alte Logo erst einmal restlos runter von der Felge.

Man kann alte Aufkleber sehr gut vorsichtig mit einem Cerankratzer anlösen und die Klebereste auf der Felge mit „Bref“ sehr gut. Insgesamt war es eine Sache von 30 Minuten.

 

Das Graphik Design Studio Eystrup entwarf das neue Felgendesign. Die ersten beiden Entwürfe waren zu grün oder zu pink:

Klar passt grün gut zum Rad, aber wenn pink fehlt, ist es nicht Moni Moonreker. Also Entwurf einer Zwischenlösung! Die Logobuchstaben wieder original pink und der Rest wie im grünen Entwurf. Was dabei herauskam war die perfekte Symbiose zwischen Logo- und Bikedesign:

Aufkleben musste ich übrigens nichts selber, das hat das Graphikstudio Eystrup professionell übernommen. 

 

Wie ich finde optisch sehr gelungen - die Triathlonsaison 2018 kann kommen.

All you can swim in 1 hour!

20.01.2018 Lüchower Stundenschwimmen

Schwimmen, mein größtes Ursprungsproblem im Triathlon. Ursprünglich sollte ich keine 500 gebacken kriegen. Das war die nette Aussage zweier Orthopäden bezüglich meines chronischen Knocheninfekts im Schlüsselbein. Meine Antwort war: „Fahrt zur Hölle, ich mach jetzt einen 70.3". Das war vor 2 Jahren! 

 

Im letzten Jahr, meinem ersten echten Triathlonjahr, schaffte ich zwei davon. Das war aber auch absolute Obergrenze. Hat mich irrsinnig viel Disziplin gekostet, denn anders als bei gesunden Schwimmern, musste ich Athlettiktraining und Stabi des linken Arms und der Schulter ständig dosieren und testen. Krafttraining mit richtig Gewicht unmöglich. Einmal zu viel und alles dick. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ich wünschte mir oft einfach nur mal normal trainieren zu können ohne ständige Sonderprogramme. 

 

Im Januar letzten Jahres nahm ich das erste Mal am Lüchower Stunden-schwimmen teil. Ich konnte nur 50% Freistil schwimmen, den Rest musste ich Brust schwimmen (25m Lagenwechsel). 100% Freistil unmöglich. Dennoch hatte ich das sauber trainiert und kam damit auf erstaunliche 2995m. Ich muss dazu sagen, dass ich früher mal auf Leistung geschwommen bin und Brust meine Paradedisziplin war. Mit Brustschwimmen habe ich auch keinen Stress mit dem linken Arm, allerdings ist das für die Beinmuskulatur im Triathlon nicht gut, weswegen ich Freistil forcieren musste.

 

Da ich in diesem Jahr einen Triathlon mit 2,5km Open Water plane, versuchte ich eine Woche vor Lüchow diese Distanz und bekam sie im Training auch in 53 Min. hin. Allerdings war auch das gefühlte Obergrenze.

 

Mein Ziel in Lüchow war jetzt 100% Freistil durchzuhalten und im besten Falle meine Distanz vom Vorjahr zu schlagen. Für mich ein neuer Meilenstein im Schwimmproblem.

 

Samstag Nachmittag 15:55 Uhr Start im LüBad. Ich mag diese neue tolle Schwimmhalle. Im Foyer seht ein kleines Aquarium mit einem Drachen als Schwimmbadmaskottchen, der sich auch draußen an den Garagenwänden wieder findet:

Vielleicht bringt er mir heute Glück. Ich traf auch gleich auf Annika von den Triathlonfüchsen Osterburg. Zusammen hatten wir erst vor 8 Wochen das Schwimmcamp besucht. Ich war froh, dass ein Teilnehmer auf meiner Bahn nicht gekommen war, so dass ich mir, wie im Vorjahr erneut die Bahn nur mit Max teilen musste. Ich stellte meinen Garmin auf Bahnenzählen und dann erfolgte auch schon der Start.

Die erste halbe Stunde lief völlig problemlos - kein Wunder, das hatte ich nach dem letzten Jahr als „Hausrunde“ jetzt auch drauf. Irgendwann rutschte mir die Badekappe fast vom Kopf, wodurch ich bei der Wende etwas Zeit verlor, aber konditionell gab es die ganze Stunde über keine Probleme.

 

Eigentlich wollte ich mal auf meinen Garmin schauen und wenn es anfängt weh zu tun, dann denkt man darüber auch nach. Mein Schlachtmotto: „Nicht denken, einfach machen“ hat mich aber auch in diesem Fall ans Ziel gebracht, denn mein Garmin hatte sich um satte 2 Bahnen verzählt. Ein Blick auf die Uhr hätte jeden Kampfgeist zerstört. Statt dessen orientierte ich mich an meiner Nachbarin auf der anderen Bahn. Der hatte ich zwar schon ordentlich Meter abgenommen, aber immer wenn wir auf fast gleicher Höhe schwammen, sagte ich mir: „Überhol sie“ - und zog wieder an. Die letzten 10 Minuten wurden dann echt hart, weil die Kraft im linken Arm nicht mehr reichte. Die Schulter schmerzte, der Arm eierte nur noch wie eine Schlange durchs Wasser und verdrängte absolut kein Wasser mehr. Ich schwamm quasi einarmig und die rechte Schulter fand das auch nicht so toll. Plötzlich hörte ich den Pfiff der letzten Minute und anders als im letzten Jahr konnte ich nochmal einen fetten Sprint hinlegen und kam mit Max gemeinsam an. Der hatte einige Bahnen Vorsprung - irre, was der Knirps schwimmen kann!

 

Garmin zeigte 2975m. Ja, o.k., immerhin durchgekrault, ging es mir durch den Kopf, aber dann kam das offizielle Ergebnis: 3025m. Super, ich hatte bereits im Training eine aktuelle Pace unter 2 Minuten auf 100m - da aber auf kürzerer Distanz - WOW! Das ist ein krasser Fortschritt in 12 Monaten satte 12 Sekunden im 100m Schnitt schneller. Für mich einfach riesig!

 

Heraus kam der 1. Platz AK W40 und Glückwunsch auch an Annika für den 1. Platz AK W30. War super nett Dich getroffen zu haben und danke auch an alle, die diesen tollen Wettkampf jedes Jahr so toll organisieren. Hat wieder richtig Spass gemacht! 

 

Es fehlen noch 775m auf 3,8 km - ich mache weiter!