Strassenrennen/ RTF & Co

Rolandmarathon 2017

13.05.2017 

217-2017-60 oder 54-72-117-174-217. Der RSC Rot Gold Bremen feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag und lud wieder traditionell zum Roland Radmarathon ein. 

 

Jedes Jahr im Mai stellt der RSC diesen pottflachen Radmarathon inkl. RTF Strecken auf 4 verschiedenen Distanzen auf die Beine und immer ist es eine absolut gelungene Veranstaltung unter netten Leuten. Wo sonst kann man für 20 Euro so viel Spass auf bis zu 217 km haben, inkl. Verpflegung bis hin zur heißen Suppe? Radsportler aus ganz Deutschland treffen sich hier zum Radmarathoncup des BDR und im Norden gehört er mit zu den größten Radsportveranstaltungen dieser Art. Urgestein Günther vom RSC bot auch in diesem Jahr wieder die geführte Marathongruppe an - hat den Vorteil nicht allein fahren zu müssen - macht einfach mehr Spass! Auch ein super Einstieg für Rookies!

 

Wir Mädels von der Nordstaffel „Besi & Friends“ wollten natürlich nicht fehlen und sogar Kathi kam extra aus Mannheim. Leider war Aurelia beruflich verhindert, Maren mal wieder krank, so dass Kathi und ich allein starteten. Schon die Tage vorher haderten wir mit der Wettervorhersage. Gruselige Voraussagen für das Wochenende mit Regen und Gewitter, aber selbst der Freitag war dann doch besser als angekündigt, so dass wir Samstag starteten!

 

Und Samstag schien auch erstmal die Sonne. Günther hatte wieder mal an alle Details gedacht und gleich nach Ankunft war mir klar, warum er mich nach meiner Lieblingszahl vor 2 Wochen gefragt hatte:

Weltklasse Startnummer! Ich sag nur:“ Der Norden dreht auf“! 

 

Ein paar alte Gesichter vom letzten Jahr waren in unserer 20 Personen starken Marathongruppe vertreten, aber auch ein paar ganz Neue aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Punkt 8 Uhr radelten wir an der Uni Bremen los. Super nette Gruppe, wie auch im letzten Jahr, in der wir am Ende geschlossen einen 27`er Schnitt fuhren und mächtig Spass hatten.

 

Nach km 120, kurz vor der Mittagspause, gerieten wir dann doch in ein starkes Gewitter und wurden komplett nass. 6 km waren es noch bis zur Mittagsverpflegung im Feuerwehrgerätehaus und so kämpften wir uns durch Sturm, Regen, Donner und Blitz. Da Kathi ziemlich Schiss hat bei Gewitter, machte ich mir echte Sorgen, weil sie plötzlich hinter mir weg war, aber sie hat das ganz gut gemeistert. Da wir vorher Regenwechselbekleidung im Versorgungsfahrzeug hinterlegt hatten, konnten wir uns auch in der Mittagsverpflegung umziehen, so dass wir nicht frieren mussten.

 

Ein weiteres Gewitter blieb uns bis zur Ankunft erspart, dafür kam es aber leider zu einem bösen Sturz in unserer Gruppe. In der Asphaltstrasse befanden sich drei extrem tiefe Bruchlöcher, die die Gemeinde eigentlich als Gefahrenstelle hätte kennzeichnen müssen. Schlecht angezeigt, radelte Harald direkt in ein Loch hinein und stürzte schwer. Ich hatte noch Glück und konnte direkt hinter ihm ausweichen. Nichts desto trotz hat Harald sich schwer verletzt und konnte die Fahrt nicht mehr fortsetzen. Wir wünschen Dir alles Gute und komm schnell wieder auf die Beine!

 

Kurz vor dem Ziel verloren wir dann auch noch eine Tretkurbel - 217 km hinterlassen schließlich Spuren :P - so dass wir mit einem einbeinigen Fahrer nach 8 Stunden Fahrzeit im Ziel ankamen.

 

Spass hatten wir dann noch mit der Selfiekiste und den Faschingsklamotten. Hier mal ein Foto von uns 4 Marathonmädels, die mit den Perücken und Hüten ersparen wir Euch lieber! ;-)

Bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen ließen wir die Veranstaltung gegen 19 Uhr ausklingen und bedanken uns ganz herzlich beim RSC für diesen tollen Tag. 

 

Einen ganz besonderern Dank auch für die Spende unseres Startgelds an Rad-statt-Rollstuhl/ Natalie Todenhöferstiftung. Der RSC hatte sich bereit erklärt von allen Startern im Besi & Friends Trikot das Startgeld zu stiften. Schade, dass am Ende nur Kathi und ich dabei waren. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr mit mehr Startern von uns? Wir sind auf jeden Fall wieder dabei, wenn „der Norden aufdreht“…..vielleicht auf 218 km? Kathi sagt: "Das schreit nach Wiederholung"!

 

Hier zum Bericht vom Weser Kurier klicken!

 

Und hier ein paar Fotos:

MSR 2016 

01.06.2016  Kilometersammeln Teil III

 

                                       224 km + 155 km + 307 km = 686 km

 

so sieht die Bilanz nach der MSR 2016 aus. Letztes Jahr passte es nicht, dieses Jahr passte es super in die Vorbereitungen zur Besi & Friends Tour, insbesondere weil mir Trainingskilometer durch krank oder verkorkstes Trainingslager fehlten.

 

Freitag noch gearbeitet und deshalb viel zu spät auf den Weg gemacht, kamen wir erst gegen 17 Uhr in Neubrandenburg an. Ein großer Teil vom Besi & Friends Team war schon angereist. Erst hieß es 19:30 Uhr am Start treffen, dann 17:00 Uhr - für uns nicht zu schaffen. Wir haben erstmal unser Hostal bezogen und waren absolut positiv über-rascht: nagelneu, super zentral, arschbillig und klasse Restaurant mit Bar direkt dran. Zu viert auf einem 6èr Zimmer stellte sich im Nachhinein mit den richtigen Leuten auch völlig unproblematisch dar. Für 57 Euro pro Person 2 Nächte völlig o.k. - Frühstück sollte man sich woanders organisieren, das ist etwas spartanisch! Da wir Samstag morgen aber generell früh hoch mussten, fiel es sowieso aus. 

 

Während Basti und Carsten längst dabei waren sich einen Smoothie zu mixen:

Besi und der Rest das PR-Programm abspulte: 

Sind Aurelia und ich zum Startnummern holen geradelt und haben dort den Rest vom Team getroffen. Kurz ein Foto gemacht, meinen Arbeitskollegen Uwe und einen ersten Teil vom Besi & Friends Team an den Start durch die Nacht gebracht, zurück und noch lecker Nudeln mit frischem Pesto im Hostalrestaurant gegessen.

 

Nachts fahren wollten wir nicht. Im Nachhinein auch besser. Man sieht nichts von der Landschaft, das wär echt schade gewesen und die Schlaglöcher in Mecklenburgs Straßen möchte ich im Dunkeln auch nicht treffen....

 

3:30 Uhr bimmelte der Wecker *aua*…

Kurz Müsli reingedrückt und ab zum Start. Punkt 5 Uhr rollte unsere Startgruppe aus Neubrandenburg raus. Basti und Carsten möllerten gleich Besi hinterher, ich versuchte eher eine für uns passende Gruppe zu finden, denn Aurelia hatte kaum Training in den Beinen und kaum Erfahrung in Bezug auf Rennradtaktik und Marathoneinteilung. Wenn ich sie nicht ständig ausgebremst hätte, wär sie vor lauter Motivation gleich viel zu schnell gefahren und nie angekommen. Burkhard versuchte auch noch den ersten Block zu halten, fiel dann aber zurück und gliederte sich später auch auf unserem Niveau ein. Er hatte auch noch etwas mit einem Infekt zu kämpfen, insofern Respekt, dass er das durchgezogen hat. Für beide war es der erste Radmarathon dieser Art!

 

Und heute ging es auch nicht "Rund um die Banane", heute gab es "All Inklusive", was man bei 139 Euro Startgebühr auch erwarten sollte. Erstes Depot flott erreicht, super gefrühstückt. Gab sogar Brötchen! Bis km 130 sind wir dann schön in der Gruppe mit einem Schnitt von 32 km/h geflogen und waren nur kurz  hinter Besi, Basti und Co im Depot. Basti ist dann vorzeitig aus der Besi-Gruppe ausgestiegen, weil ihm das Tempo am Berg auch zu hoch war. Leider hat es mit einem Zusammenschluß mit uns dann nicht mehr geklappt, weil unsere Gruppe zerriss. Ich hatte noch versucht den Abriss zu zufahren, aber vorne wollte man das partout nicht und hinten war dann auch keiner mehr außer Aurelia, die auch voll am Anschlag war. Zack, waren wir zwei allein und ich hab erstmal das Tempo rausgenommen. Von hinten kam nix mehr, ich fuhr etliche Kilometer im Wind bis wir auf einen Einzelfahrer auffuhren und zu dritt das nächste Depot ansteuerten. Auf dem Teilstück überholten wir noch einige Einzelhelden, die auch abgerissen waren. Wir verloren krass Zeit. Burkhard kam wenig später auch solo im Depot an und wir beschlossen gemeinsam durchzufahren und Gruppenanschluß zu suchen.

 

Da einige Starter einen Hals auf das "Gruppenzerfahren" hatten und auch schon allein im Wind fahren mussten, fanden wir wenig später eine funktionierende Gruppe von knapp 20 Fahrern, die beschloss gemeinsam ins Ziel zu fahren. 

 

Nach 168 km streikte meine Schulter und ich nahm die kostenlose Physio in einem Depot in Anspruch. Ich sag nur: "WOW- die konnte was!" Ohne wär irgendwann Feierabend gewesen und ich hätte die MSR nicht mehr beendet.

 

Und wen trifft man sonst noch so? Maik Würfel Kollege der GdP war auch unterwegs - die Welt ist klein :-)!

 

Nach 10:09 h Nettofahrzeit sind wir drei dann im Ziel angekommen und haben ein Bierchen zusammen getrunken, sind Eisessen gegangen, Duschen und haben nochmal lecker am Hostal gegessen (Burger & Pommes - Weltklasse!).

 

Eigentlich waren wir alle noch ins VIP Zelt eingeladen, aber nach 5 x um 5 Uhr aufstehen, einmal um 3:30 Uhr, 307 km sowie Montag wieder um 5 Uhr aufstehen, bin ich lieber schlafen gegangen - generell wären wir auch viel zu spät dort aufgeschlagen.

 

Super Wochenende, bestes Wetter - St. Tropez kann kommen!

Mein größter Respekt gilt Aurelia & Burkhard das Ding fast ohne Training so beendet zu haben - alle Besi & Friends haben super das Ziel erreicht - auch unsere "Fledermäuse" (Andreas, Johanna & Ulli) - war schön Euch alle mal wieder gesehen zu haben!

Nächsten Samstag schlaf ich erstmal aus ;-) !!!

 

Und hier noch unser Zieleinlauffoto:

Übrigens was Basti mit einer Muskatreibe wollte, bleibt wohl für immer sein Geheimnis ;-)

RTF Delmenhorst

22.05.2016 Kilometersammeln Teil II 

 

Nach 224 km beim Rolandmarathon Bremen, waren jetzt 155 km beim RTF Delmenhorst dran, bevor wir dann nächstes Wochenende bei der Mecklenburger Seenrunde so bescheuert sein werden, die zu verdoppeln *Aua*! Wenn ich die überlebe sollte ich eigentlich top fit für die zweite Besi & Friends Tour nach St. Tropez sein. Mitleiden müssen immer Maren und Aurelia, wobei Letztere den größten Respekt verdient, weil es ihr erstes echtes Radsportjahr ist und sie echt NIX vorher trainiert hat !!! Aber wie heisst es immer so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid und gemeinsam ist alles viel schöner……

 

Wir Mädels bringen immer die Sonne mit und so war es auch an diesem Tag :-) - super! Vor dem Start schon nette Leute vom Rolandmarathon wiedergetroffen und zwei Besi & Friends noch ohne Trikot, die auch mit nach St. Tropez fahren werden. Weil die beiden aber nur 80 km fuhren, haben wir uns leider nachher nicht mehr gesehen - schade. Maren musste wie immer auf Clo und ich hatte wieder keine Knete parat. Nur Aurelia hatte wieder alles im Griff. 

 

Pünktlich 10:00 Uhr Massenstart waren wir so schlau uns weiter hinten im Feld zu orientieren, um nicht in die Kurzstreckenrasergruppen zu gelangen. 155 km mit dem Scheiß Wind schon mal schlau beginnen. Hat nicht lange gedauert und es gab erste Stürze - 4 x krankenhausreif (Handgelenkbruch, Schulter und Co) sollten den Tag für den Veranstalter noch abrunden. 

 

Bis zur ersten Verpflegungsstation moderates Gruppentempo, dann Schwarzbrot und Banane rein, weiter mit den „Jungs“ auf die erste Schleife. Die war noch nett. Wieder Banane, nix mehr Schwarzbrot. 375 Starter fressen eine Menge! Mit so vielen hatte der Veranstalter nicht gerechnet. Egal, trotzdem super organisiert - Danke Urania Delmenhorst! Außerdem was will man für 8 Euro mehr, wenn man Klasse Radsport geboten bekommt?

 

Zweite Schleife….richtig fieser Gegenwind, leicht ansteigende Straße….kein Ende in Sicht…..joah, da ging die Pumpe dann schon mal etwas höher. Am Ende hatte kaum noch einer Bock vorn zu fahren - obwohl die Gruppe super funktionierte - Danke Jungs, dass ihr uns drei Mädels mitgenommen habt….aber wir sind auch mal vorn gefahren und haben nicht nur gelutscht!

 

Spätestens in Schleife zwei hatte ich nur noch das Gefühl im Kreis zu fahren, überall waren wir schon mal - langsam wurde mir schwindelig. Es folgte noch ein satter Platten, dann gab es das letzte Mal Banane bevor wir alle zurück nach Delmenhorst radelten. Wie ich dabei erfuhr, dachten zwei der Jungs wie wir: Heute 155 km und nächsten Samstag 320 - bisschen Respekt hatten die auch schon davor.

 

Zum Schluß Bierchen und Bratwurst - Bananen konnte keiner mehr sehen und Abflug in die Heimat. Maren`s und Aurelia`s erstes RTF - auf der Distanz sowieso - Glückwunsch! 

 

Nächstes Wochenende dann bei der MSR…..mal gucken, wann wir mit „Mutti sprechen“? Ich werde berichten! ;-)

 

Hier zu den Bildern:

Bremer Rolandmarathon 

07.05.2016 Bremer Rolandmarathon mit Besi & Friends "Nord"

 

Kilometer mussten her, schließlich ist bald MSR und die Besi & Friends Tour nach St. Tropez. Die letzten 4 Wochen vom Infekt völlig geplättet, wackelte die Woche davor meine Teilnahme auch noch gewaltig - vor lauter Husten konnte ich kaum sprechen. Maren seilte sich einen Tag vor dem Marathon auch noch mit Mittelohrentzündung ab - Du hast uns echt gefehlt ! - einzig Aurelia war top fit - zwar nix trainiert und noch nie über 200 km Rad gefahren, aber sonst fit.

 

Und dann war FEINSTES Sommerwetter - geil, weil besser geht`s nicht! Der RSC Rot-Gold Bremen organisierte das jährliche RTF wie immer super. Klasse Tourenguiding durch Günther für unsere Marathongruppe von 20 Personen, weltklasse Verpflegung unterwegs und ganz nette Leute in der Gruppe. Wir hatten eigentlich alles dabei. Von lecker Kekse:

über lecker Suppe am Mittag, bis hin zu Radsportlern aus ganz Deutschland, die „auch mal einen pottflachen Marathon“ fahren wollten, statt immer nur Berge. Naja, der Wind hatte an dem Tag schon „Lanzarotecharakter“ und allein hätten Aurelia und ich keinen Bock gehabt 224 km im Wind zu schrubben. Deshalb war es echt super, dass Günther eine geführte Marathongruppe für Rookies anbot, die ein schönes Grundlagentempo kullerte, so dass eigentlich alle ihren Spass hatten. Wir Frauen haben ja sonst oft auch Probleme eine Gruppe zu finden und bei 224 km Streckenlänge verzichtet man dann lieber auf einen Start oder meldet sich auf kürzere RTF-Strecken an. Das ein oder andere nette, bekannte Gesicht traf ich auch im Verlaufe des Tages und ein paar nette Gespräche über Besi & Friends, den Kinofilm und unsere Tour nach St. Tropez haben wir auch geführt. 

 

Aurelia finishte ihren ersten großen Radmarathon über 224 km und im Anschluß tranken wir darauf noch ein schön kaltes Hefeweizen. So kann es weiter gehen und wenn uns das Wetter keinen großen Strich durch die Rechnung macht, sind wir hoffentlich wieder zu dritt beim Delmenhorster RTF am 21.05. über die 150km am Start. 

 

Ganz herzlichen Dank an den RSV Rot-Gold-Bremen für die tolle Organisation - Glück-wunsch zum Teilnehmerrekord von 511 Startern - das hatte wohl seinen Grund! Besser kann man sowas nicht organisieren und danke, dass Ihr Euch im Sinne von ECHTEM Radsport noch als Verein so ins Zeug legt ohne Gewinn und Profit - andere kassieren für sowas schon krasse Startgelder ab. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder, wenn Ihr 20 jähriges Jubiläum feiert! Macht unbedingt weiter so - KLASSE!

 

Und hier noch ein paar schöne Bilder:

Börger 2016

05.04.2016

Eigentlich fahr ich Jedermanrennen überhaupt nicht mehr.

 

1. Die "Großen" sind zu sturzträchtig

2. Die "Kleinen" werden von "Super-Mannschaften" beherrscht

 

Einzig der große Preis von Börger hatte jahrelang ein nettes, echtes Hobbyrennen nach den Lizenzklassen, in dem man immer eine kleine Gruppe zum Mitfahren fand, denn 54 km im Emsland ohne Lutschen, auf dem Asphalt und der Runde, macht überhaupt keinen Spass! Die Ehre hatte ich einmal sturzbedingt, als mir vor Jahren ein hitzköpfiger Junior in der Kurve in die Karre fuhr.

 

Wer nun lesen kann ist klar im Vorteil - gestutzt hatte ich schon - ausgeschrieben war ein Jedermannrennen nach den Lizenzrennen, hab aber gedacht: "Da werde ich wohl trotzdem auf ein paar alte Mitstreiter treffen" - nö - Fehlanzeige. Einige haben sich sogar wieder abgemeldet.

 

Am Start diverse Gruppen dieser dekorierten Jedermannteams, aber wenig bis kaum einzelne Vereinsfahrer. Einige Starter fuhren gleich zwei Rennen, erst Lizenz, dann nochmal Jedermann im Team, um wenigstens da gut abzuschneiden. Vom Start weg folgten gleich mehrere harte Sprintwellen, ich zwar noch vorn dran, wurde jedoch immer weiter austaktiert und wollte am Ende auch nicht mehr in das gefährliche Gedränge nach vorn. Froh gerade wieder Wettkämpfe bestreiten zu können nach der Verletzungspause ließ ich reißen und hoffte noch auf weitere abgeplatzte Fahrer mit denen man dann vielleicht noch hätte sinnvoll fahren können. So bin ich erstmal 10 km Einzelzeitfahren gefahren, hatte schon die Schnauze voll und wollte in den Sack hauen, da fuhr Conni von hinten auf, die es auch gerissen hatte. Beide wussten wir, die Nummer ist gegessen und so nahmen wir das Ding als Trainingseinheit hin.

 

Ab Runde 2 sammelten wir platzende, männliche Einzelfahrer ein, die aber auch nicht mehr bei uns mitfahren konnten - die entweder ganz ausstiegen oder völlig abgeschlagen hinter uns weiterfuhren. Ab und zu haben Conni und ich uns dann etwas Zeit gelassen und nett unterhalten, dann haben wir mal wieder etwas angezogen. Allein wär ich das nicht weiter gefahren!

 

In der 3. Runde setzten wir uns dann das Ziel nicht überrundet zu werden - wir wollten im Ziel keinen Rundenrückstand und das gelang uns am Ende auch gemeinsam. Die Zeit geht für die Aktion auch völlig in Ordnung. Leistungsstand bei mir liegt besser als im letzten Jahr auf der Runde, wo ich Gruppe fuhr und ganz wichtig: Ich hab meinen Fuß überhaupt nicht gemerkt bei der Belastung. Darüber freu ich mich besonders.

 

Als "Feldoma" geht die Leistung für mich auch völlig in Ordnung. Schade nur, dass wieder ein Hobbyrennen gestorben ist. Ich werde nächstes Jahr dann nicht mehr dabei sein.