Moonreker Run

38. AOK Winterlaufserie Bremen

 

07.01.2018    Lauf 1 - "Rund um den Bürgerpark"

Bin ich noch nie gelaufen. Passt perfekt nach dem "Syke Cross Fünfer" als An-schlußtrainingsmaßnahme. Gibt es seit 38 ! Jahren - RESPEKT! War mir nie be-wusst, auch hatte ich nicht mit bis zu 1200 Teilnehmern gerechnet. Die Laufstrecke kannte ich sehr gut, da ich 10 Jahre in Bremen gearbeitet habe und oft im Bürger-park gelaufen bin. Es gibt selten einen schöneren Park in Innenstädten als diesen. 

 

An diesem Sonntag schien die Sonne bei klirrender Kälte. Bestes Laufwetter! Pirat Ralf war auch mit von der Partie. Kostenfreien Parkplatz finden trotz der vielen Starter am Torfkanal kein Problem. Von da aus keine 200m zur Startunter-lagenausgabe. Allerdings ist die Startgebühr schon recht happig im Vergleich zu anderen Läufen der Region: 15 Euro für 1 x Laufen, Nachmeldung + 5 Euro. Zwei Runden a 5 km galt es zu laufen.

Mit Warmlaufen und der Intention einen Trainingslauf zu absolvieren, kamen wir zu spät zur Startaufstellung und standen dadurch viel zu weit hinten. Ich bemerkte dann auch noch, dass ich den Transponder noch an der Startnummer hatte und nicht am Schuh. Ganz toll, wenn man dann ein Schnellschnürsystem hat und das Ding aufs Schnürband setzen soll. Scheiße! Also einfach unter das Schnürgummi gesteckt und " scheiß drauf, bei Verlust halt außer Wertung, die Zeit hab ich auch so".

 

Den Startschuss bekam ich nicht mit, ich sah nur eine Schlange von Läufern vorne loslaufen als wir noch laaaaaange standen. Wow, das waren echt 1200 und wir wahrscheinlich gerade auf Position 1950 in einem viel zu engen Startkorridor. Blöder kann man nicht stehen. 

 

Es folgte ein einziges Geschleiche, Stopp & Go und dann ist mir die Laufbüx geplatzt und ich bin querfeldein an den Massen vorbei gesprintet. Mmmmh schöner Kickstart, die Sonne blendete und teilweise konnte man nichts sehen, sprang ich zwischen den Teilnehmergruppen hindurch, bis ich endlich frei mein Tempo laufen konnte. 

Die erste Runde hab ich in exakt 25 Minuten absolviert und war damit nicht ans Limit gegangen. Das ist gut! Denn im Sprintriathlon habe ich es im letzten Jahr nur 1 x unter 25 Minuten Laufzeit gebracht. Wenn ich im Januar auf einen 10èr schon die 25 bringe, sollte sich im Sommer diese Frage nicht mehr stellen. Das ist jetzt schon ein Trainingserfolg!

 

In der zweiten Runde überholte ich wieder etliche Starter, die zu schnell losgelaufen waren. Ich bin da eher ein Tempomatläufer, was im Triathlon auch mehr Sinn macht. Nach 55:07 kam ich im Ziel an und konnte meine bisher schnellste 10 km Zeit verbuchen. Ohne den Stau wär ich sogar noch leicht unter die 55 gekommen. Das ist gut für die bisher kurze Trainingszeit mit Krankheitsausfall. Damit wurde ich 10. in meiner AK von 43 und 81. von 342 Frauen.

 

Joah, gesehen hab ich vor Ort kein bekanntes Gesicht, obwohl einige dort waren. Aber bei 1200 Startern in bunt gemischten Klamotten ist das auch schwer. Wir waren wohl kaum zu übersehen: der grüne und der pinke Pirat:

Wir sind auch gleich abgehauen, weil nass und kalt. Schöne Laufstrecke, gerne wieder.

 

Hier zum Bericht des Weser Kuriers mit vielen schönen Fotos!

 

Und hier noch ein paar Bilder von mir early in the Morning:

05.01.2018 Cross Fünfer & Silvesterlauf

Ursprünglich hatte ich geplant erstmals im Winter die komplette Crosslaufserie des Weyher Lauftreffs, den sogenannten "Cross Fünfer", als Trainigsmaßnahme zu laufen. Laufen ist meine wackeligste Disziplin im Triathlon und nach 20 Jahren Rad-sport läuft man nicht einfach mal so schnelle Zeiten. Also keine Cyclocrossrennen im Winter - Schwerpunkt Laufen.

 

Aufgrund des Ibizatriathlons konnte ich aber auch erst beim Waldkater Crosslauf zum ersten Mal starten. Damit reduzierte sich der Cross Fünfer schon mal auf einen Vierer!

 

19.11. Waldkater Crosslauf (8 km)

Mein erster Start bei dieser recht spartanisch organisierten, aber gut besuchten Serie. Fast jeder Triathlet oder Laufsportler der Region trifft sich hier. Die empfangene Startnummer galt für alle Läufe, also nicht vergessen, wieder mitbringen! Ansonsten war die Startgebühr pro Lauf mit 5 Euro absolut fair im Vergleich zu anderen Veranstaltungen. Das Wetter war nass und kalt und der Rundkurs mit 6 Runden recht anspruchsvoll. Ich blöde Nuss hatte die falschen Schuhe angezogen. Das hatte aber seinen Ursprung in meinem Schuh- und Einlagentest, denn nachdem ich mir im letzten Jahr jedes Mal üble Blasen gelaufen hatte, suchte ich immer noch nach dem perfekten Schuh und ließ meine orthopädischen Einlagen regelmäßig "einschleifen". Zumindest 2018 wollte ich den Ärger endlich abstellen.

Auf dem nassen, rutschigen Untergrund versagte der ASICS Straßenschuh jetzt völlig und ich lief in den Matschkurven ohne echte Traktion. Zudem spürte ich nach km 6 wieder eine Blase, sowie einen abgequetschten Zeh. Also doch lieber die Brookies , die vorne nicht so eng zulaufen. Wieder was gelernt und wieder ein Stück weiter im Material.

 

Lauftechnisch lief es sonst gar nicht so schlecht für den ersten 8 km Lauf der Saison. Ich bin mein Tempo kontinuierlich durchgelaufen und konnte dadurch am Ende auch wieder Plätze gut machen.

49:41 Min - 35. Platz gesamt/ AK 5 

 

28.11. Sandberg Crosslauf (10,25 km)

Ich hatte keine Ahnung wie viele Runden zu laufen waren, also fragte ich vor dem Start: „4 Runden“…ahaaaa….nun kannte ich den Parcours ziemlich genau, denn etliche Jahre habe ich auf exakt der gleichen Strecke einen Lauf des Weser-Ems-Cups organisiert und bin auch selber gestartet. 4 Runden sind niemals 10,25 km in dem kleinen Wald! Waren es auch nicht und ich bin zum Glück locker losgelaufen.

 

Dieses Mal mit meinem Brooks Pure Grid Crosslaufschuh, die perfekte Schuhwahl für diese Nummer:

Einmal mehr stellte ich fest, dass Laufen im Gelände mir eindeutig mehr liegt als auf Asphalt, insbesondere wenn es bergauf oder durch schweres Gelände geht. Eindeutig besser als beim Waldkater lief es hier, was sich auch in der Zeit wieder spiegelte, denn 10,25 km in 56:16 Min waren im Schnitt deutlich schneller als 8 km in 49:41 Minuten und das Gelände war ziemlich ähnlich. Am Ende belegte ich hier den 22. Platz und wurde AK Dritte. Der richtige Schuh trug eindeutig dazu bei - mein Schuhproblem hatte ich also im Griff und die Einlagen machten auch keinen Ärger mehr. Tolle Idee vom Veranstalter: Jeder Teilnehmer hatte sich einen Adventskalender erlaufen damit die Zeit bis Weihnachten nicht zu lang wird.

Es wird, dachte ich, wenn ich jetzt am Ball bleibe. Insbesondere der Halbmarathon der Serie war für mich interessant, denn 21 km ist mein Trainingsziel für Mittel-distanztriathlon.

 

Den konnte ich aber wieder vergessen, weil mich in der folgenden Woche eine üble Bronchitis dahin raffte, die mich satte 3 Wochen völlig aus dem Training warf. Natürlich folgte ein Asthmaschub und eine schöne Cortisonbehandlung. Damit war das Thema Crosslaufserie mal wieder gegessen.

 

Eine Anmerkung zum "Cross Fünfer": Super Training, tolle Laufstrecken, geringe Startgebühr. Da gibt es nichts zu meckern. Danke für die tolle Veranstaltung - ich komme gern wieder, dann hoffentlich 5 Mal!

 

31.12. Silvesterlauf Bremen (10 km)

Eine Woche vor dem Silvesterlauf war ich noch nicht so ganz fit, fing aber wieder mit kurzen Laufeinheiten an. Muskelkater und Husten prägten das Training - doll war das nicht. Ich überlegte statt der 10 km nur 5 zu laufen. Generell sollte das Ding ein lustiger Jahresausklang mit Maren und Aurelia von unserer Besi & Friends Triathlonstaffel werden, deshalb starteten wir auch als Schlümpfe:

Die spanischen Krümelmonster waren optisch natürlich nicht zu toppen:

Wir trafen uns schon morgens bei Aurelia zum Frühstück, wo ich mich eigentlich überfressen hatte. Uwe und Strohlfi waren auch mit von der Partie und so machten wir uns kurz vor Mittag auf zum Weserschlösschen. Dort trafen wir noch andere bekannte Gesichter und um Punkt 13 Uhr startete der 10 km Lauf. Puuuh haaaa….HF jenseits 160 mit limitierter Lunge zu laufen war schon grenzwertig. Vollgepumpt mit "Froomes" Dopingtipp ;-) habe ich die Nummer durchgezogen. Mein Frühstück aus Eiern, Sekt, Brötchen, Lachs usw. kam mir bei km 2 schon wieder hoch und machte die Nummer nicht wirklich leichter. Dennoch entschied ich mich 10 km zu laufen.

 

Aurelia war gleich weg - es machte auch keinen Sinn da hinterher zu hechten, Uwe versuchte irgendwann zu überholen, fiel dann aber auch wieder zurück. Nach 56:09 Min kam ich hustend im Ziel an, was am Ende für den 30. Platz von 121 und die AK 7 von 21 reichte. Und damit wäre auch bewiesen, dass man mit Salbutamol keine Spitzenleistungen bringt, wenn man tatsächlich Asthma hat. Schön wärs!

 

Das war nicht die Zeit, die ich mir gewünscht hätte, dennoch war sie auch nicht viel schlechter als vor meinem Ausfall. Der Schaden hält sich in Grenzen. Regulär trainieren geht wieder, der Rest vom Asthma klingt ab und quält mich nicht weiter über Wochen. Das allein ist viel wert.

 

Kurze Anmerkung zum Silvesterlauf Bremen:Man hätte mehr aus dem 1. Event dieser Art in Bremen machen können. Der Silvesterlauf in Stuhr war im Weser Kurier und gehört eigentlich eher in die Kreiszeitung. Der Bremer Silvesterlauf fand nirgends Erwähnung. Kostüme hätte man zum Spaß prämieren können, wie es beim Silvesterlauf in Hannover auch der Fall ist. Gerade die sorgen für Spass an der Strecke und der Startschuss hätte auch mit Silvesterfeuerwerk durchgeführt werden können. So war es eine recht blasse Veranstaltung - schade! Alle waren im Ziel und auch schnell wieder weg. Hat noch Luft nach oben!

 

Ausblick:

Mein Frühjahr geht, äh läuft, jetzt weiter. Ich hoffe, ich schaffe es bis zum Sommer deutlich schneller zu laufen. Schwimmen habe ich ja auch ganz ordentlich in den Griff bekommen. Ungewohnt ist es schon den ganzen Winter kaum Rad zu fahren. Man hat ständig ein schlechtes Gewissen. Einziger Vorteil: wenig Rolle fahren. Ich kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen täglich fast 2 Stunden auf dem Foltergerät zu verbringen. Lieber das hier:

Es geht weiter mit der Bremer AOK Winterlaufserie und dem Versuch erstmals 3,8 km am Stück Freistil zu schwimmen. Schwimmen läuft aktuell erstaunlich gut. Ich konnte einige kleine technische Verbesserungen umsetzen und dadurch meinen Schnitt auf 100m deutlich verbessern. Für Januar ist das wirklich gut gelaufen und geschwommen. Jetzt heißt es verletzungsfrei  bleiben und das Training nahtlos durchziehen.

 

Danke Aurelia für das super Frühstück am Silvestertag, danke Mädels für den Spass am letzten Tag des Jahres und allen anderen wünsche ich auch ein frohes, neues Tri-jahr!

01.07.2017 Bremer Brückenlauf

Eigentlich wollte ich schon im April meinen 1. Halbmarathon laufen, aber ich hatte mir das ISG verklemmt und musste 6 Wochen lang Laufen reduzieren. Klar hat mir was gefehlt! Ich habe 20 Jahre reinen Radsport hinter mir. Meine Beine sind das Tragen des kompletten Körpergewichts nicht gewöhnt und die Umstellung zum Triathlon nehmen sie mir richtig übel. Aufgrund der ganzen Probleme zu Beginn meiner Trainingsumstellung bin ich bisher nur 10 km im Training gelaufen, das aber auch nicht oft. Eigentlich auch erst nach Ibiza im Mai. Meinen 1. Halbmarathon hatte ich eigentlich im April geplant, musste den aber wegen ISG Problemen absagen.

 

Es sind noch exakt 3 Monate bis zu meinem 1. Ironman 70.3 bzw. bis zum Ibizatriathlon - Zeit das Laufen zu forcieren! Und so entschied ich mich am 1. Bremer Brückenlauf teilzunehmen. Eine ganz neue Sportveranstaltung in Bremen, die neben einem 10 km Lauf den Halbmarathon anbietet. Start am Samstag Abend um 18 Uhr am „Weserschlösschen“ mit Zieleinlauf über das Weserwehr. Sehr schöne Location!

 

Das Wetter war in den letzten Tagen von sintflutartigen Regenfällen geprägt, aber pünktlich zum Lauf schien die Sonne und es hatte optimales Laufwetter. Besser hätte es nicht sein können.

 

Ich wollte die 21 km einfach nur sauber durchlaufen und mal schauen was dabei für eine Zeit herauskommt. Konkrete „Rennambitionen“ hatte ich keine. Macht auch überhaupt keinen Sinn! Mein Ziel ist 70.3 Triathlon und nichts anderes!

Pünktlich um 18 Uhr erfolgte der Startschuss und die Meute „ballerte“ los. „Ballern“ anders will ich das nicht bezeichnen. Man hätte meinen können, die wollen alle nur 10 km laufen. Mich hat das nicht gejuckt. Ich hab mein Tempo strikt auf dem Garmin kontrolliert, denn ich wollte das Ding sauber durchlaufen.

 

Es ging immer an der Weser entlang bis an die Bremer Schlachte und wieder zurück. Nach 4 km ging mir eine sabbelnde Läuferin auf den Keks, die mir ständig in den Hacken hing und ihren Nachbarn voll textete. Da stellt man sich die Frage, was die hier will? Entweder lauf ich Wettkampf, dann hab ich keine Luft mehr zum Schwatzen oder ich geh Joggen! So aber ging sie allen auf den Keks, die bereits jetzt am Limit liefen. Da stelle ich mir immer die Frage, wo der gegenseitige Respekt bleibt. Ich hab sie dann aufgefordert vorbeizulaufen, weil mir sonst die Ohren abfallen, worauf sie zickig reagierte, aber ich war sie wenigstens los.

 

Auf Höhe der Rolandklinik kamen dann Emotionen aus dem Jahr 2013 hoch: In diesem Krankenhaus erlitt ich meinen schweren Knocheninfekt, der mich 4 Jahre Kampf gekostet hat, um meinen linken Arm wieder bewegen zu können. Mein Schlüsselbeinbruch, mit Metall fixiert, hatte sich entzündet und das Implantat war aus dem Knochen gefallen. Ich musste eine Chemotherapie machen, die mich so schwächte, dass ich damals nicht einmal 1 km auf dieser Strecke schaffte. Damals versuchte ich täglich wenigstens ein paar Meter draußen zu gehen. Das Ganze nur unter brutalen Schmerzen in der Schulter, aber ich wollte nur ein paar Minuten raus aus diesem Krankenhaus. Täglich weitete ich die Spaziergänge aus. Am Ende meines Aufenthalts schaffte ich es immerhin über die Werderinsel bis zu Starbucks in der Innenstadt.

 

Und genau diesen Weg lief ich jetzt im Wettkampf satte 21 km! Da geht einem so einiges durch den Kopf, da rollt schon mal eine Träne. Damals sah es nicht danach aus, dass ich noch einmal so in den Sport zurückkehre.

 

Km 10: Die ersten Starter zollten Tribut für ihr angeschlagenes 10 km Tempo. Eine Geltüte Power Bar und ich lief weiter nach Garmin-Tempomat. Ich fing an aufzuholen. Einzig diese ewig langen geraden Deichwege nahmen kein Ende und der harte Asphalt war auch nicht mein Ding. Im Training laufe ich mehr im Wald. Die Sonne schien und ich zog das Tempo ab km 15 etwas an, konnte wieder überholen. Verpflegungsstellen ließ ich jetzt aus. Auf dem letzten Kilometer lieferte ich mir noch ein kleines Duell mit einer Starterin, die Tribut zollen musste und lief Vollgas Richtung Ziel. Der Zieleinlauf über das Weserwehr war natürlich ein absolutes Highlight, hatte aber auch nochmal nette Höhenmeter intus. 

 

Nach 2:01h lief ich über die Ziellinie und war positiv überrascht, denn ich hatte mit 2:10h -2:15h Zielzeit gerechnet. Mit der Zeit bin ich total zufrieden. Noch mehr freue ich mich darüber, dass ich ohne Probleme durchlief und auch einen Tag nach dem Wettkampf nicht völlig im Eimer bin. Noch ein bisschen Training, dann klappt das mit meinem 70.3 im September.

 

Ansonsten war es eine tolle Laufveranstaltung, die etwas Promotion verdient. Es gibt viel zu wenige davon und diese war top organisiert, hatte eine schöne Laufstrecke entlang der Weser, super Streckenverpflegung und einen tollen Zieleinlauf. 2018 gerne wieder!

16.06.2017 Stadtlauf Verden

Frust und eine offene Rechnung lagen nach dem merkwürdigen Laufdesaster von Wolfsburg vor und so entschied ich mich für die Kurzdistanz von 4,5 km. 10 km waren mir zuviel in Anbetracht unseres ersten geplanten Besi & Friends Staffelstarts in Peine am Sonntag. 4,5 km entspricht aber fast  genau dem Desaster von Wolfsburg - perfekt!

 

Dieses Jahr startete der Stadtlauf am Freitag Abend erst um 19:30 Uhr, weil die Domweih noch abgebaut werden musste. Ich dachte, es ist Sommer und zog Triathlontop und -büx an, stellte aber mit Ralf bei der Startnummerausgabe schon fest, dass der Wind schweinekalt war, zudem fing es auch noch an zu schütten. Also nur kurz Nummer holen, von Maren meinen Einhornkeks abholen, denn der sollte schnell machen, und zurück zum Auto.

 

Kurz vor dem Start wollten wir uns dann etwas warm laufen, aber es schüttete aus Eimern, so dass wir im Dom unterstanden und einen Kaltstart riskierten. Der erfolgte dann auch um 19:30 Uhr, obwohl kaum einer die Ansage verstand. Ich lief flott los und war auch gleich ziemlich weit vorn. *AUA* - tat das weh, jenseits HF 170 aus der kalten Hose - nie wieder, aber erkälten wär auch nicht so toll gewesen. 

 

Ab durch die City. Erste kurze Runde „Land of Pain“ kam ich aber langsam rein, fand mein Tempo und einen Pacemaker vor mir, der mein Tempo auf eine brauchbare „Zwischenlösung“ brachte. Bloß nicht auf der Strasse laufen, die war arschglatt, lieber auf dem Bürgersteig! Hinter dem Krankenhaus und unten an der Aller entlang, lief ich also etwas gedrosselter, aber schlau, weil ich die letzten 800m nochmal richtig Gas geben konnte und mit einer Durchschnittspace von 4:50 Min ins Ziel lief. Zeit 21:15 Min - wow - und ziemlich weit vorn.

 

Schöner Lauf, die Beine waren deutlich besser als in Wolfsburg . Keine Ahnung was da los war. Vielleicht war es auch einfach nur die Hitze? 

 

Endplatzierung: 

Platz 5 von 49 Frauen und der 25. Zieleinlauf von 102 Startern kann sich sehen lassen. Altersklasse wurde nicht gewertet, wär aber ganz vorn gewesen. Schöne Laufveranstaltung mitten durch die Verdener Altstadt und wer weiß, vielleicht haben die Einhornkekse von Maren doch schnell gemacht ;-)?!

 

Danke Nicole für das tolle Foto und das von den Einhörnern! 

31.12.2016  Silvesterlauf Hannover Maschsee 

Laufen tu ich erst seit 4 Wochen wieder. Bis Mitte November durfte ich wegen Schlüsselbeinbruch nicht. Es folgte eine Laufgewöhnungsphase von 2 x 30 Minuten pro Woche ganz langsam. 6 Wochen keine Laufbelastung auf den Beinen führt schon zu spürbarer Instabilität im Fußbereich. Bänder, Sehnen und Muskeln brauchen ihre Zeit.

 

Im Dezember war ich dann öfter Laufen. Jetzt auch bis zu einer Stunde, aber nie schnell.Immer nur lockere Grundlage. Es galt in erster Linie bei der Umstellung vom reinen Radsport zum Triathlon jetzt keinen Fehler zu machen und erneut mit Verletzung auszuscheiden. Mein Muskelabriss linke Wade ist auch erst ein Jahr her und immer noch spürbar.

 

Die Leistungsdiagnostik war zwar überraschend gut, aber was wirklich unter Wettkampfbedingungen möglich ist, wusste ich nicht. Also musste ein Test her. Mit Pirat Armin hatte ich fast das ganze Jahr Altersklassendreikampf betrieben, also lag es nahe mit ihm auch die letzte Laufrunde des Jahres zu absolvieren. Ich hätte mich auch bei einem kleinen Silvesterlauf um die Ecke anmelden können und hätte dort wahrscheinlich auch eine bessere Platzierung belegt; ich wollte aber ganz großen Sport: 3000 Teilnehmer, darunter die komplette niedersächsische Laufelite - größter Silvesterlauf Niedersachsens! Wenn schon Standortbestimmung, dann keine „Lightversion“!

 

Weil ich Urlaub hatte, hab ich die Woche vorher auch viel trainiert und meine linke Wade hatte mal wieder eine hübsche Verhärtung. Da kamen mir am Silvester-morgen schon Zweifel. Es war schweinekalt und dann mit fetter Wade Vollgas laufen? Bloß keine erneute Verletzung riskieren!

 

Am Maschsee kam mir Armin schon entgegen. Startunterlagen abgeholt. Normal 2000 Starter, Veranstalter meldete totalen Ausverkauf, waren es in diesem Jahr sogar 3000 - wow! Es war übel nasskalt. Ohne dicke Jacke auf den Start warten, echt hart. Aber wo Jacke lassen? Ich hab sie dann doch im Auto gelassen und mir zum Warmlaufen eine Windweste übergezogen, die ich zum Lauf wieder auszog und in die Trikottasche steckte. Beim Warmlaufen traf ich auf Anja. Hat mich das gefreut! Sonst nur FB - jetzt erstmals live. Super nett. 

 

Die Toilettensituation bei Eichels Events wie immer echt „beschissen“, lief ich mich am Stadion Hannover 96 warm und fand dann doch noch ein "Örtchen" kurz vor dem Start.

 

Startblockaufstellung war schon. Vorne rein ging nur noch mit Klettern über die Bande. Da beim Lauf sowieso Transpondernettozeit zählte, war es eigentlich egal - ich wollte nur nicht nach dem Start schon im Stau laufen. Im vorderen 1. Drittel war es dann auch schön warm ;-) …zumindest bis zum Startschuß mit Feuerwerk.

 

Ich kam gut weg, konnte gleich überholen, fand mein Tempo und fühlte mich gut. Konnte das Tempo eigentlich komplett durchlaufen und auf den letzten 2 km sogar noch etwas anziehen. 5,8 km in einer Durchschnittspace von 5,0 die ich auch noch deutlich länger durchgehalten hätte. 28:51 Min und damit 82. Zieleinlauf von 1282 Frauen sowie 9. Platz AK von 329 kann sich für 4 Wochen Laufgewöhnung echt sehen lassen. 82 hab ich vor mir her gescheucht und 1201 hinter mir gelassen - dabei auch echt gute Läufer aus reinen Laufvereinen. Toller Jahresabschluß - ich bin total happy und unter die 5èr Pace zu kommen, wird überhaupt kein Problem - ich fang ja gerade erst wieder an. Hab noch 9 Monate Zeit bis zum Ironman 70.3!

 

Und weil es so kalt war, bin ich auch gleich weiter zum Auto ausgelaufen, hab mich umgezogen, um dann mit Armin noch Krapfen zu essen. Als ich zurück war, war er gerade mit Anja im Ziel. Zusammen haben wir dann noch mit einem tollen Dosenprosecco auf 2017 angestoßen. 

 

Ich sag nur: Prost Neujahr - kann nur besser werden!

Euch allen ein tolles Sportjahr 2017!!!

26.05.2016    Eckernworth Waldlauf

Seit meinem Muskelabriß vor einem Jahr bin ich keine Wettkämpfe mehr gelaufen, generell nicht viel gelaufen, 8 Wochen vorher gar nicht, weil ich übel Husten vom Erkältungsinfekt hatte und letzte Woche nur einmal 7 km. Die "liefen" recht gut, rein konditionell, aber die Beine wurden fett wie Popeye. Scheiße hatte ich Muskelkater!

Auf den fuhr ich auch noch 155 km RTF und 80 km am Sonntag. Dienstag, einen Tag vor dem Wettkampf war mein hinterer Wadenmuskel dann so fett, dass ich schon Schiss hatte, dass mir wieder irgendwas abreißen könnte. Abends vorher "Black Roll" und Pferdesalbe - hilft immer - dieses Mal offensichtlich auch! In der Nacht schöne Erst-verschlechterung, dann morgens besser, aber trotzdem ein übles Gefühl. Die St. Tropez Tour ist nicht mehr weit - "soll ich wirklich starten?". Einzig mein Kopf sagte:" Du hast so lange austherapiert und nicht belastet, jetzt muss es mal halten.“

 

Hab Piraten getroffen und die Verdener Lauflegende Jürgen, der sein Glück auf der 10 km Distanz versuchte und mich dann mit meinen Kollegen warm gelaufen….kleine Runde durch den Wald…..so-so…wurden dann doch 3,5 km - hat eigentlich schon gereicht! Die Wade zwickte, der Zweifel kam ….nix riskieren!

 

Der Start war echt doof: 300m im Stadion und dann ab in den schmalen Waldtrail bergab. Wer da nicht im Stau landen wollte, musste jetzt gleich sprinten und das hatte bei mir die Folge, dass meine Zunge schon nach 500m komplett raus hing *aua*…. Ein Wunder, dass sich im Trail unter Startadrenalin keiner auf`s Maul legte!

 

Es ging elendig lang leicht bergab über Schotterautobahn bis nach Fulde. Ich kam überhaupt nicht in einen Laufrhythmus. Bergab ist sowieso nicht mein Ding - ich bin eher die Kraftausdauer-Bergziege. Und so überholten mich erstmal etliche, ich kontrollierte mein Tempo ganz nach dem Motto, die werden nach der Startphase schon alle ruhiger und konnte dadurch wenig später einige "Spritzer" wieder einholen. Kurz vor der Hälfte der Runde schloss Jürgen auf. Es ging ab dort kontinuierlich leicht bergauf zurück. Endlich !!!

 

Allerdings hab ich krass auf die Tube gedrückt - Puls "Tacho 180", während Jürgen irgendwas sabbelte von, es gäbe keinen Gegenwind. Ich dachte nur: "Alter, den atme ich gerade aus und nebenbei wär`s schön, wenn Du einfach die Fresse halten würdest." Jürgen, nimm es mir nicht übel, ich war im "Land of Pain" und meinen höchsten Respekt für Dich in dem Alter noch so locker neben mir her zu traben! Ich hab mich wie eine Dampfmaschine gefühlt! Auf dem letzten Kilometer vor dem Ziel dachte ich, ich kassier einen Krampf im hinteren Oberschenkel - da war schon so ein elektrisches Zucken….ich nahm sicherheitshalber leicht raus und hab dann im Stadion nochmal die Sau raus-gelassen, oder war es doch nur ein Ferkel? Egal, Fuß hat gehalten, für den Kopf war es gut und erstaunlicher Weise war es laut Garmin meine schnellste 5 km Zeit in so einem Gelände - *freu*….Laufen geht endlich wieder. Bin total happy, den ätzenden Fluch besiegt zu haben.

 

In der Mannschaftswertung gab es für die GdP Walsrode dann wiederholt den Sieg, für mich in der Einzelwertung sprang der 8. Platz gesamt unter den 54 Damen heraus und der Altersklassensieg in der auch am stärksten besetzten AK. Insgesamt 608 Starter traten zum Lauf an - für den TV Jahn ein absoluter Teilnehmerrekord.

31.12.2015 Büngelshausener Silvesterlauf

 

Wir wollten zum Jahresabschluss mit der Besi & Friends Nordstaffel noch etwas gemeinsam machen. Silvesterlauf kam mir zwar in den Kopf, aber ich wusste nicht, ob mein Fuß hält. Dann kam von Maren die Einladung zum Büngelshausener Silvesterlauf.

 

Privat organisiert von ihr und Nadine, um Spenden für die NCL-Stiftung (http://www.ncl-stiftung.de/main) zu sammeln.

 

Diese Stiftung fördert die Forschung auf dem Gebiet der sehr seltenen Krankheit Kinderdemenz. Die Kinder erkranken schon sehr früh daran und verlieren langsam alle Fähigkeiten bis hin zur Sehfähigkeit, bis sogar die Atmung versagt und sie teilweise schon im Teenageralter sterben müssen. Aktuell gibt es keine wirksame Therapie - der Tod ist sicher. Unsere Pharmaindustrie sieht in der Erforschung keinen Gewinn - zu geringe Erkrankungsquote. 

 

Bereits zum 3. Mal organisierten Maren und Nadine nun diesen Lauf und er erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Man kann 6 km oder 10 km Laufen (reine Asphaltstrecke) oder Walken. Die Zeiten nimmt jeder für sich selbst. Nur der Zieleinlauf wird später für eine kleine Siegerehrung notiert. Die Kinder laufen 1 km. In diesem Jahr waren erstmals bis zu 55 Personen am Start. 

 

Kurzum hab ich noch ein paar Piraten aus der Nähe gefragt, ob sie Lust auf diesen Jahresabschluss hätten und was soll ich sagen? Außer zweier Grippeausfälle waren alle da und hatten trotz Regen ihren Spass. Um 11 Uhr startete der Kinderlauf und kurz danach alle anderen Distanzen. Für mich waren die 10 km der erste Härtetest für meinen Fuß. Seit 6 Monaten nach dem Unfall war ich noch nie 10 km auf reinem Asphalt in annähernder Racegeschwindigkeit gelaufen. Unter einer Stunde sowieso nicht. Ich lief mit Aurelia los und eigentlich waren es 10 km Quatschen, aber trotzdem im GA 2, also schneller als sonst. Der Fuß hielt super durch und ich beendete die 10 km in 54:17 Min. Neuer Rekord für mich nach Verletzung *freu* und noch wichtiger: Ich bin auf dem richtigen Weg zurück und kann mich weiter steigern.

 

Armin, der alte Kampfpirat, kam wenig später im Ziel an. Hab mich total gefreut, dass wir uns nochmal gesehen haben - insbesondere jetzt deutlich schlanker, denn seine Fettschürze wurde erst im Oktober weg operiert - 60 kg nur durch Sport und Ernährung abgenommen- RESPEKT - jetzt gehts im Sommer erstmals auf die Mitteldistanz im Triathlon. Ich drück in jedem Fall die Daumen! 

 

Dirk und sein Kumpel (angehender Neupirat) hatten über FB auch von dem Lauf Wind bekommen und belegten am Ende auf den 10 km auch den 1. und 2. Platz - Glückwunsch und super, dass ihr da wart. Es gab keine Teilnahmegebühr nur freiwillige Spende und so kamen in diesem Jahr tatsächlich 600 Euro für die NCL-Stiftung zusammen. Das kann sich wirklich sehen lassen. Im Anschluss gab es am Lagerfeuer noch Erbsensuppe und Punsch für alle.

 

Ganz tolle Aktion, die absolut unterstützenswert ist, denn hier wird nicht nur „gesabbelt“, sondern angepackt und organisiert mit ganz einfachen Mitteln und beachtlichem Erfolg! Schaut Euch die Bilder an, wir hatten echten Spass!

 

Wir sehen uns Silvester 2016 wieder - ich freu mich drauf!

26.09.2015  Runterra Social Phoenix Award 2015

 

Runterra - dreckig, geil - 40 Hindernisse - Spassfaktor UNBEZAHLBAR.

 

Mit Benjamin Ulsamer im Support war ich im Runterra Social Phoenix Award Team wieder mit am Start - zusammen als Batman und Catwoman. Ich wollte den Spass mit Kostüm jetzt auch mal ausprobieren und hab mir extra das original Kostüm aus dem Film "The Dark Night Rises" besorgt. Damit ich mir meinen empfindlichen Katzenschwanz nicht im Hindernis einklemme, hab ich den lieber weggelassen und die Ohren fielen mir sowieso ständig vom Kopf.

 

Wegen meinem Muskelfaserriss und meiner Achillessehne ging bis 2 Wochen vor dem Lauf nicht wirklich viel. Einmal 2 km, dann 4 km und 2 Tage vor Runterra 7 km gelaufen, war das echt sau knapp - zudem hatte ich von der Grippe auch noch Husten. Hat aber gerade so gereicht. Auf den Tag genau konnte ich halbwegs passabel laufen - die Form war natürlich mies, aber wir wollten ja auch nur Spass haben.

 

Beim Muddy Fox Scholzi wurde wieder Piratenquartier bezogen, wie auch im Jahr zuvor. Manni und Schmitti in bester Laune ging es abends ins Fürther Brauhaus, wo es RIESEN Schnitzel gab. Ich hatte nur ein Halbes - echt ???? Jedenfalls war ich davon am nächsten Tag immer noch satt. Die Jungs hingegen zogen noch in den Irish Pub und futterten mitten in der Nacht noch Schnitzelreste….nächsten Morgen gabs dann vom Scholzi sein super Fox-Frühstück. Wie immer an alles gedacht, sogar Aspirin :P!!!

 

Ab nach Zirndorf - das erste Mal zu schnell - gabs ein hübsches Gruppenbild gegen Gebühr für Scholzi *LÄCHELN*……. und dann hab ich Kathi von Besi & Friends getroffen, die zum ersten Mal dabei war. Lange nicht gesehn - viel zu selten. Batman flatterte später zur Teamaufstellung ein und mit Mane zusammen sind wir dann in der ersten Gruppe gleich vorn mit weg, aber dann war Batman so aufgeregt, dass er Pipi musste und schon waren wir hinter dem großen Starterfeld und standen im Stau. Der Spass kam aber nicht zu kurz. Joah, dann kam das erste Schlammloch und ich dachte, ich hätte Blei an den Beinen. Mein Catwoman Kostüm hatte Beine aus Latexgewebe und nass und voll Schlamm waren die gefühlt so schwer wie eine nasse Lederhose. Ich dachte, ich krieg die Beine nicht mehr hoch! Alter Schwede !!!

 

Das zählt doppelte Runde - zudem musste ich den Schlamm abstreifen sonst blieb der an der Hose kleben. Laufen im nassen Sack war angesagt. Batman musste dauernd Pipi und Mane fing an die Konkurrenz einzuschüchtern und rief dauernd:"Eeeerste Rundeee!" Das Beste: Entweder dachten alle die Cracks kommen (3. Runde) oder die dachten, wir sind echt so langsam, waren wir doch längst in der 2. Runde. Das ganze wurde zum Running Gag!

 

Die Biebert war viermal zu queren und Batman hatte dabei auch krass Auftrieb in seinem Kostüm, während mein "Sack" sich nochmal richtig schön beschwerte. Die ätzenden Betonwände kam ich weder hoch noch runter, weil ich so tief nicht springen wollte mit meinem gerade verheilten Faserriss. Also stieg ich Mane oder Benji auf den Kopf und kam in einem Fall fast nicht mehr herunter, so dass wir orientierungslos herumrannten - muss das bescheuert ausgesehen haben!

 

In jedem Fall hatten wir drei prächtig Spass und haben ab und zu auch etwas Bier getrunken. Nach 2 Runden sind Mane und ich dann aus "Verletzungsvernunft" aus-gestiegen und Batman ist noch eine Runde allein geflogen. Dabei soll er Sekt getrunken haben, geraucht haben und eine Melone geklaut haben…..wenn man ihn mal alleine lässt!... ;-)

 

Was wieder total fies war, waren die kalten und überfüllten Damenduschen - puuh, da könnte man echt nochmal nachregeln, denn 1800 Starter sind dann doch etwas zuviel für die vorhandenen Duschräumlichkeiten. Außer dem irren Trainingseffekt mit dem Kostüm 16 km Hindernisse gerannt zu sein, kann ich dem Ding noch einen Vorteil abgewinnen: Einfach ausziehen und wegschmeißen! Nix zu waschen, kaum Dreckklamotten im Gepäck!

 

Die After Race Party war wieder richtig super! Klasse Band, Lagerfeuer und viele, viele liebe und interessante Menschen. Insbesondere auch im Award Team: Ob vom Junkie zum Ironman, vom Kinderhospitzhelfer bis zum Running Norris - jedes Jahr echt tolle Kämpfer am Start nach dem Motto: Never give up!

 

Und so wurde mir die Ehre teil ein zweites Mal mit dem Runterra Phoenix Award ausgezeichnet zu werden. Vielen Dank dafür, vielen Dank für diese tolle Idee und die Veranstaltung. Runterra ist für mich schon ein echter Saisonabschluss geworden, auf den ich mich richtig freue.

 

Am meisten berührt es aber, wenn Menschen mich einfach so in den Arm nehmen und sich herzlich für den Besi & Friends Film "Über den Berg-…." bedanken. Das sind die Momente in denen einem wieder besonders klar wird, dass es sich lohnt zu kämpfen - nicht aufzugeben - ganz besonders weil man anderen Beispiel geben kann.

 

Danke Runterra - allen Schlammläufern - Batman & Mane, Schmitti, Manni und Scholzi und vielen anderen mehr, die dieses tolle Wochenende wieder unvergesslich gemacht haben! 

 

Glückwunsch an alle ausgezeichneten Phoenixe - Ihr habt es echt verdient!!!

 

NEVER GIVE UP

 

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25.05.2015   Eckernworth Waldlauf

 

Letztes Jahr kam keine Mannschaft zusammen, dieses Jahr schon - Eckernworth Waldlauf des TSV Jahn Walsrode. Laufen für die Mannschaftswertung Bundespolizei Walsrode - wohl bemerkt, mein erster "echter" Wettkampflauf - Runterra ist ja Dirtrun mit Hindernissen, also überhaupt nicht zu vergleichen.

 

5,2 km galt es in einer 5 köpfigen Mannschaft zu bewältigen. Die Punktzahl für die Mannschaftswertung ergab sich zum einen aus der Laufleistung des Teams ( 5 x 5,2 km) sowie Berechnungsfaktoren wie männlich/weiblich oder Alter. Für mich Laufrookie bedeutete das 2 Tage vor einem 24-h-MTB Rennen nochmal lecker Laktat in die Beine pumpen *aua*.

 

Insgesamt stellten wir erfreuliche 4 Mannschaften in diesem Jahr. Neben unserer, startete die GdP Walsrode zur Titelvertreidigung vom letzten Jahr, eine reine Männer- und Frauenmannschaft der Anwärter mittlerer Polizeivollzugsdienst.

 

Teilnehmerrekord mit 526 Startern in diesem Jahr, ging das um 17 Uhr mit einem riesen Starterfeld los in den Wald. Eine größere und eine kleinere Runde mit Rundendurchlauf im Eckernworthstadium. Überwiegend breite Waldwege, ein paar kurze Wurzelpassagen, eine Bachbrücke und teilweise auch merkliche Steigungen bot der Parcours. Ich stand zu weit hinten am Start und kam erstmal ganz schlecht weg. Vor mir lief es nicht richtig an und so brach ich nach 150m Stop-and-Go seitlich am Innenkreis des Stadions aus und überholte den ganzen Troß. Damit war ich im vorderen Drittel und lief mein Tempo.

 

Und das lief ich von Anfang an erstaunlich gut! Hans war anfangs noch hinter mir, später überholte er. Das Tempo war mir dann doch einen bisschen zu schnell und ich drosselte leicht herunter. Lieber am Ende nochmal einen drauflegen. Leider knickte Yildiz aus unserer Manschaft um und verletzte sich. Ich sah sie noch auf dem letzten Kilometer ins Ziel, auf dem ich nochmal richtig zog, letzter Anstieg und ab ins Ziel. 25:23 meine Zeit - total o.k. und wie ich später feststellen durfte gesamt 4. Platz und Sieg in meiner AK! Hätte ich nicht gedacht bei 80 Damen in Konkurrenz! Laufen geht also doch ganz gut (y) und dass, obwohl ich das max. 1 x pro Woche 30 Minuten tue - von Training wollen wir mal lieber nicht reden - reiner Ausgleich zum Radfahren.

 

Trotz dem Ausfall von Yildiz sind wir doch noch 11. in der Manschaftswertung geworden, also längst nicht Letzte und Spass hat`s mit den Kollegen auch gemacht. Gute Besserung Yildiz ! Bis zum nächsten Mal:-)

 

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