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26.05.2021 

Kleiner Erfahrungsbericht zur Covid-Impfung

Exakt 14 Tage ist meine erste Impfung mit Biontech her. Ich habe lange überlegt, womit ich mich impfen lasse und ob überhaupt.

 

Ich selbst bin starke Allergikerin und Impfungen bedeuten immer eine Belastung für das Immunsystem. Bei mir sorgte das bisher regelmäßig für zusätzliche Allergien und Asthma. Die neuen Covid-Impfstoffe sind wenig erforscht und noch nicht ganz ausgereift.

 

Warum ich das hier schreibe?

Ich schreibe es für Euch, liebe Ausdauersportler. Ich selbst habe die Impfreaktionen unterschätzt, insbesondere die Dauer der Leistungseinbußen. Ich kann nur sagen, dass man sich für den gesamten Impfzeitraum keine hohen sportlichen Ziele setzen und kein zielorientiertes, hartes Training absolvieren sollte. Diese Impfung ist nicht wie Tetanus oder Polio. Ich habe so etwas noch nie erlebt.

Wer lange und gezielt, leistungsorientiert trainiert hat, um einen größeren Wett-kampf zu bestreiten (70.3, Triathlon Volldistanz oder Marathonlauf), sollte sich kurz vor dem Wettkampf lieber nicht mehr impfen lassen. Egal, ob ich starke Impf-reaktionen verspüre oder nicht, die Impfung zieht generell deutlich am Leistungs-akku und wie man reagiert, das weiß man immer erst hinterher. 

 

Für diesen Blogbeitrag habe ich mit einigen mir bekannten Sportlern und Kollegen gesprochen, die ihre Impfreaktionen mit mir teilten. Es waren übrigens nicht wenige. 

 

Ich hatte anfänglich mit 5 Tagen Impfreaktion sicherlich länger als andere mit 2-3 Tagen zu kämpfen, aber die Beschwerden sind meist recht ähnlich. Während Vektorimpfstoffe bereits bei der 1. Impfung zu 1-2 Tagen Krankheitsausfall führen, sind mRNA Impfstoffe für starke Reaktionen beim 2. Schuss bekannt. Dennoch gibt es auch viele Menschen, die beim 1. mRNA Schuss bereits heftig reagieren. Bei mir war das der Fall, auch andere mir bekannte Sportler waren ähnlich betroffen.

 

Zum Ablauf meiner Impfreaktion:

 

10:30 Uhr: 1. Schuss, ein ganz normaler Tag, alles gut.

 

22:00 Uhr: ab ins Bett - „noch“ alles gut....

 

Dann 22:30 Uhr: 

BÄÄÄM - Schmerzen im Impfarm, als hätte mir jemand mit einem  Hammer drauf-geschlagen. Gesamte Schulter angeschwollen, das Gewebe drückt auf mein lädiertes Schultergelenk. Fühlt sich exakt so an, als hätte ich einen neuen Knochen-infekt. Der Schmerz zieht hoch bis ins Schlüsselbein. Ich lagere den Arm hoch. Die Nacht wird zum Tag, denn im Inneren meines Körpers fährt min Immunsystem hoch, als hätte ich Glutamat, Histamin und Alkohol kombiniert. Für alle, die allergische Reaktionen dieser Art nicht kennen, kennen als Sportler aber sicherlich das berühmte „Basedow“ - Übertrainingssyndrom. Fühlt sich so ähnlich an. 

 

Nächster Morgen 07:30 Uhr:

ich stehe auf, nicht weil ich ausgeschlafen habe, sondern weil ich nachts um 2 Uhr das Froschkonzert erlebt habe, ab 4 Uhr das Vogelkonzert und ich nicht eine Minute geschlafen habe. Es ging einfach nicht. Der ganze Körper brannte innerlich.

 

Frühstück 08:30 Uhr:

kein Appetit, der Magen meldet sich, leicht latente Kotzigkeit und bleierne Müdig-keit. Von der Impfung oder vom Schlafmangel ist jetzt auch egal. Anmerkung: keine Kopfschmerzen, kein Fieber, keine Gliederschmerzen. Diese Symptome hatte ich im gesamten Zeitraum überhaupt nicht. Den Tag schleppe ich mich inaktiv, müde und kotzig mit starken Schmerzen im Arm so durch. Eins steht fest, Impfung 2 nicht noch einmal in meinen verletzten Arm. Wer Arthrose und andere chronische Entzündungen im Arm hat, sollte lieber den anderen für die Impfung wählen, auch wenn man dann zwei eingeschränkte Arme hat. Die Impfung löst eine zusätzliche Entzündung aus und das führt dann zu besonders starken Schmerzen.

 

20:00 Uhr:

Ich merke bereits auf dem Sofa, dass mein Immunsystem gegen Abend wieder hochfährt. Es folgen noch zwei solcher Nächte.

 

Nach drei Tagen Impfreaktion lässt der Schmerz im Arm langsam nach. Die Stelle ist nur noch druckempfindlich wie bei einer Prellung. Mir ist aber immer noch latent kotzig, ich fühle mich bleiern müde und alles andere als arbeitsfähig. Da wir momentan aber zu wenig Personal bei enormem Arbeitsaufkommen habe, schleppe ich mich zum Dienst. 5 Uhr hoch nach 3 schlaflosen Nächten. Mit Übelkeit und einer deutlich herabgesetzten Leistungsfähigkeit schleppe ich mich durch den Tag. Jede Treppe und jede leichte Belastung lässt mich kurzatmig werden und sorgt für Pulsbeschleunigung, Schwindel und Herzklopfen. Fühlt sich fast wie bei einer Herz-muskelentzündung an.

 

Abends sitze ich erschöpft auf dem Sofa, als ich plötzlich mehrere kurze Anfälle von Druck auf der Brust, Pulsbeschleunigung und Kurzatmigkeit bekomme (gefühlter kleiner Herzinfarkt mit leichter Panik). Das Gleiche folgt am Abend darauf, allerdings lege ich mir eine heiße Wärmflasche zum Schlafen auf die Brust, das hilft. Mit leichter Panik jetzt vielleicht doch eine echt gefährliche Impfreaktion auszuleben, liege ich im Bett und mache kein Auge zu. 

 

5 Tage lang geht dieser Trip. Anschließend folgt eine deutlich geringere Belastbar-keit. Mein erster Laufversuch wird nach 5 km mit Pace 08:30 durch anschließendes Gehen abgebrochen. Bei Puls 135 fühlt es sich an wie bei Puls 160 oder die Besteigung eines 8000èrs. Weitere Laufversuche folgen. 8 Tage später geht maximal Puls 140-145. Allerdings fühlen sich 5 km wie ein echter Halbmarathon an. 

Am 9. Tag fährt mein Körper noch einmal richtig hoch. Ich schlafe keine Sekunde, fühle mich am nächsten Tag krank und platt, wie nach einer durchzechten Nacht. Hinter meinem Brustbein brennt es. An Sport nicht zu denken.

 

Ich treffe einen Kollegen, der mit dem gleichen Impfstoff vor 18 Tagen geimpft wurde. Auch heute kann er sich noch nicht sportlich voll belasten. Das Gefühl eines Herzinfarkts in den ersten Tagen kennt auch er. 

 

Der 2. Schuss mRNA war bei allen Geimpften, die beim 1. Schuss schon über starke Reaktionen berichteten, noch gemeiner. Meist trat Fieber auf.

 

Auch aktuell bin ich immer noch müde, schlapp und noch nicht auf meinem alten Niveau, fühle mich aber nicht mehr krank. Einzig die Müdigkeit heute unterscheidet sich von den ersten 10 Tagen deutlich. So muss sich „Post Covid“ anfühlen, denn in den ersten Tagen fühlte ich mich so erschöpft, wie damals nach meiner Chemo-therapie wochenlang. 

 

Mein Fazit:

Man liest sich schlau, man fragt Kollegen und Bekannte und ich für mich kann nur sagen, dass ich vor dem 2. Schuss richtig Respekt habe.

 

Es sind doch mehr von diesen Reaktionen betroffen als man glaubt. Viele outen sich nur ungern, andere nehmen es einfach hin. Leistungssport kann man im Impfzeitraum völlig vergessen. Bis zu 3 Wochen nach jedem Schuss geht eigentlich nichts, 6 Wochen liegen zwischen beiden Schüssen, macht im schlimmsten Fall satte 9 Wochen Trainingsausfall. 

 

Überlegt Euch auch gut, wenn Ihr Urlaub geplant habt, wann Ihr Euch impfen lasst, sonst könnte der Urlaub in die Hose gehen. Ich weiß, man kann sich nicht immer den Impftermin aussuchen. Ich hatte Glück. 

 

Zur Impfreaktion:

Warum haben einige eigentlich weniger und andere mehr? Das hängt ganz klar von der stärke der Immunantwort ab. Ältere Menschen haben schwächere Immun-systeme als junge Menschen. Bisher wurden überwiegend Alte geimpft, aktuell mehr Jüngere. Unter meinen Arbeitskollegen hat es jeden 3-4 gerissen. Frauen reagieren heftiger als Männer, denn unser Immunsystem wird hormonell anders gesteuert, und wer größer ist, bei dem verteilt sich die gleiche Impfdosis besser als auf 1,60m. Man diskutiert aktuell in Ärztezeitungen über eine Dosisanpassungen nach Größe und Geschlecht. Allergiker,  Menschen mit chronisch entzündlichen und Autoimmunerkrankungen leiden stärker unter Impfreaktionen. 

 

Meine Impftipps kurz auf den Punkt gebracht:

 

Open Window Effekt vor Impfung vermeiden - kein hartes Training 

 

14 Tage lang kein Allergen- oder Alkoholkonsum 

 

Absolute Ruhe halten. Jeder körperliche Belastungsversuch, verschärft mögliche Impfreaktionen

 

Sofern Ihr eine Arthrose oder eine entzündliche Grunderkrankung in einem Arm oder der Schulter habt, lasst Euch im anderen Arm impfen. Der reine Covid-Arm tut max. 3 Tage weh, aber auf einem Niveau, wo man ihn noch benutzen kann. Andernfalls verschlechtert sich Eure Grunderkrankung und sorgt für zusätzlichen Stress.

 

Paracetamol und Ibuprofen sollte man nicht nehmen, aber trotzdem daheim haben. Ich war an einem Punkt, wo ich es nicht mehr ausgehalten habe. Meine lädierte Schulter habe ich mit Voltaren und einem Kühlkissen wieder normalisiert. Ich halte einiges aus, das möchte ich hier zusätzlich anmerken.

 

Brennt und drückt der Brustkorb (die Thymusdrüse, Teil des lymphatischen Systems, sitzt unter dem Brustbein), hilft eine Wärmflasche.

 

„Basica“ hilft etwas die Übersäuerung durch die Entzündungsreaktionen im Körper zu senken.

 

Gegen geschwollene Lymphknoten hilft Kühlen und Trinken.

 

12 Stunden nach der Impfung geht der Tripp bei mRNA erst richtig los.

Freut Euch also nicht zu früh.

 

Natürlich gibt es auch Menschen, die außer einem Druckschmerz an der Impfstelle und leichte Müdigkeit nichts merken. Deutliche Leistungseinschränkungen beim Sport haben trotzdem alle mehrere Tage. 

 

Abschließend wünsche ich Euch einen möglichst reaktionsarmen Impfzeitraum. Dieser Beitrag soll nicht abschrecken, sondern nur einen ehrlichen Einblick vermitteln. Ich persönlich las vor meiner Impfung immer nur Heldengeschichten oder „da war ja nix“, hinterher war ich dann schlauer und Freunde packten intensiver aus. Angst sollte man keine haben, aber Respekt und gut vorbereitet sein. Von nix bis allem, kann alles passieren und welches Los man zieht, weiß man vorher nicht.

 

Ich hoffe, der Zirkus bringt uns wenigstens alle bald wieder zurück in die vermisste Normalität. Bis dahin bleibt gesund…..ein Update zum 2. Schuss folgt im Juni.

14.05.2021

600 km Deutsche Märchenstrasse

Ich hatte es schon kommen sehen und mich früh für die Teilnahme am virtuellen Laufevent „600 km Deutsche Märchenstrasse“ entschieden. 4 Monate lang (vom 01.05.- 29.08.21) gilt es jetzt laufend oder wandernd Kilometer zu sammeln, um am Ende die 600 km voll zu machen. 542 Teilnehmer aus Deutschland und den Nachbarländern beteiligen sich an dieser Aktion und natürlich auch das Team Artiva Sports, zu dem ich neuerdings ja auch gehöre. 

 

Neben einer tollen Finishermedaille bei Zielerreichung gibt es natürlich auch ein tolles Laufshirt von Artiva Sports mit der gesamten Laufstrecke drauf. Sogar Verden/ Aller ist zu finden, obwohl meine Heimat eher für Pferde als für Märchen bekannt ist, aber der Stadtmusikantenweg nach Bremen verläuft auch quer durch den Nachbarort Kirchlinteln. 

Warum nehme ich an der Aktion teil?

 

1. Weil es bis August keine anderen Sportveranstaltungen gibt.

 

2. Weil es in mein Lauftraining von Greiff gut passt.

 

3. Weil in diesem Zeitraum auch Urlaub ansteht, in dem ich mich erholen möchte,

    weniger laufe, aber wandern werde. 

 

4. Weil Schwimmtraining und somit umfassendes Triathlontraining bis August hier

    nicht richtig möglich sein wird.

 

5. Weil ein weiterer Laufschwerpunkt diesen Sommer meine Laufleistung generell

    noch etwas mehr stabilisiert.

 

6. Weil man etwas Inspiration, ein Ziel und etwas Gemeinsamkeit leben kann.

 

7. Weil ich mich fit halten möchte, um im Herbst oder Frühjahr 2022 wieder in eine

    echte Wettkampfsaison einsteigen zu können.

 

8. Weil ich seit einem Jahr nicht schwimmen kann, ist eine Triathlonteilnahme ab

    olympischer Distanz mit meiner Schulterverletzung im Herbst unmöglich. Eher

    setze ich auf Laufwettkämpfe, wenn wieder etwas möglich sein wird.   

 

9. Ich plane nicht deutlich über die 600 km zu laufen, sondern sie nur zu erreichen,

    da ich natürlich auch noch Radfahren werde. Es bleibt ein Triathlontraining, wenn

    auch das Schwimmen fehlt.

 

10. Weil virtuelle Laufwettkämpfe auf Zeit mich nicht reizen. Zu unterschiedlich die

      Streckenbedingungen der Teilnehmer. Ausserdem bin ich etwas pandemiemüde

      und kann mich schlecht allein gegen die Zeit quälen, da ist Kilometersammeln

      die bessere Version. 

 

Mein Ziel ist es sobald möglich wieder einen schönen Wettkampf auf Ibiza zu absolvieren. Dabei ist noch offen, ob Triathlon oder Laufen. Vielleicht auch beides….je nachdem wie eine Anreise möglich sein wird.

Ich vermisse meine Insel und ihre Menschen.

18.03.2021

TEAM OF LEGENDS - ARTIVA SPORTS

Wenn man sich ohne echte Wettkampfziele und Treffen mit anderen Sportlern dieser Tage versucht zu motivieren, fällt es einem schon ein wenig schwer. Wenn aber dann eine so tolle Nachricht ins Haus flattert Markenbotschafter für www.artiva-sports.com und zugleich Teammitglied im Artiva Athletix Team sein zu dürfen, dann weiß man wieder wofür man den Sport eigentlich macht.

 

Mein erster Markenkontakt entstand als Hannover Marathonbotschafter 2019, denn Artiva stellt die tolle HAJ-Marathon-bekleidung her und kreierte auch das beste bzw. schönste Laufshirt 2017 bundesweit. Und auch die offizielle Teambekleidung des Artiva Athletix Teams kann sich wirklich sehen lassen:

Den einzigen deutschen Hersteller individueller Laufbekleidung als Marken-botschafter zu vertreten, hat für mich zudem den Charakter „Support your local Dealer“ auch zu leben. Und so freue ich mich sehr über die Zusage. Laufen ist momentan meine Schwerpunktaktivität, da Schwimmen überhaupt nicht möglich ist und das Radfahren zu dieser Jahreszeit auch enorm wetterabhängig ist. Bisher war es eher kalt und nass und da geht Laufen einfach besser. 

 

Das Team Artiva Athletix wurde 2017 gegründet mit dem Zweck Amateur-laufsportler zu unterstützen und ihnen eine gemeinsame sportliche Heimat zu geben. Alle Teammitglieder sind zugleich Markenbotschafter. Aktuell sind es 200. 

Da ich auch zukünftig noch Triathlon machen werde, bin ich natürlich auch weiterhin Markenbotschafterin für KiWAMi Deutschland und Triathlonone. Nur laufen werde ich im Artiva Athletix Team, das übrigens im Juni zum Team Athletics United umbenannt wird und sich zu einer der größten Laufgemeinschaften Deutschlands entwickeln soll.

 

Ich hoffe auf eine tolle Laufgemeinschaft, gegenseitige Motivation und zukünftige Treffen und Events nach Ende dieser Pandemie. 

06.02.2021

RUN HAPPY - 1 Jahr Greif-Training

Wir feiern bald 1 Jahr Corona und ich feiere 1 Jahr Trainingsumstellung. Und ja, ich feiere sie! 3 Jahre lang habe ich versucht nach meinem Unfall besser im Triathlon zu laufen und stagnierte. Hinzu kamen ständige Probleme: Wade zu, Hüftstrecker verkürzt, ISG verklemmt - ein einziges Leid, das kein Ende zu nehmen schien. Ich konnte schon mal laufen. Ich hatte es doch früher auch drauf. Landesmeisterin im Sprint, bei jedem Schulwettbewerb lief ich in der Auswahl und war immer die Schnellste. Davon musste doch irgendwo noch etwas übrig sein?

 

Mit dem 1. Lockdown im März 2020 zog ich die Reißleine. Die Triathlonsaison war sowieso im Eimer und ich wagte das Experiment in das legendäre Greif-Training einzusteigen. Mir war von Anfang an klar: 1 Jahr nur Laufen, Ballern, Intervalle und das aus meiner desolaten Lage heraus, war mehr als mutig, anders kann man das Experiment nicht beschreiben. Aber ich hatte von Stagnation die Nase voll, ich wollte den harten Kontrast, ich wollte wissen, ob ich es kann.

Ich stieg mit 5 Einheiten die Woche zu einem unglücklichen Zeitpunkt in das Training ein und kassierte nach 8 Wochen auch den berühmten Basedow (Übertraining). Keine Chance! Weniger konditionell, eher muskulär der totale Schock. Ich muss dazu sagen, dass Greif in der Regel im Oktober/November 6-8 Wochen Regeneration plant und ich war quasi mitten in den vollen Plan einge-stiegen. Trotzdem war der Laufschock "leider geil".

 

Ich pausierte zwei Wochen bis ich vollständig erholt war und lief wieder meine ersten Einheiten. Wow, ich spürte sofort, da tut sich was. Unglaublich leicht und mit ungewohntem Tempo lief ich wieder an. 

 

Da Greif auf 2 x die Woche auf Athletik setzt, beschäftigte ich mich ab sofort auch mit spezieller Laufathletik und setzte insbesondere den Schwerpunkt auf Übungen, die meine desolate Rumpfstabilität ausgleichen sollten. Dabei spielen Planks eine sehr wichtige Rolle, aber genau die bekam ich mit meinem kraftlosen linken Arm nicht gestützt. Also trainierte ich zunächst den Arm vorsichtig auf und versuchte erste kurze Planks zu halten. Mit Erfolg. Heute halte ich sie 5 x 90 Sek. und laufe technisch um Längen besser als je zuvor. Ich kann nur jedem Läufer raten in die Athletik zu investieren. Sie ist die Basis für einen guten und schnellen Laufstil.

Nachdem ich meine ersten Einheiten wieder angelaufen war, merkte ich bereits nach zwei Wochen später erneut: zu hart, zu viel - zu wenig Regeneration und ließ den Plan auf 3 Einheiten pro Woche reduzieren. Ich erinnere mich an meine erfolgreichste Mountainbikezeit, in der ich fast alles gewann und Titel einfuhr. Mein damaliger Trainer Konrad Lange, verstand es wenig Training gezielt zu setzen und viel Raum für Regeneration zu lassen. Ich bin so ein Typ: kurz und hart, weniger ist mehr = optimale Superkompensation. Körpergefühl habe ich nach 25 Jahren Leistungssport und div. gesundheitlichen Tiefschlägen mehr als genug, also frisierte ich mir den Greiff auf meine Bedürfnisse um.  

 

2 x die Woche kurz und hart, 1 x die Woche lang und 2 x die Woche Athletik. Zusätzlich fing ich mit dem Wandern an. Nicht nur, dass es eine tolle Regeneration ist, es hat auch dafür gesorgt, dass ich die optimale Schrittfrequenz "175" endlich laufen kann. Radfahren wurde zum Ausgleichstraining an schönen Tagen.

Auch meine Armarbeit konnte ich deutlich verbessern und damit meine gesamte Laufökonomie. Dazu meine Empfehlung: 100 Dinge die Läufer wissen müssen von Dr. Marquard. Substanzielles Buch - siehe Buchtipp.

 

Jetzt ist ein ganzes Greiff Jahr rum und Zeit für einen Vorher- Nachher-Vergleich:

 

2020        13 km in 90 Minten 

2021        15 km in 90 Minuten

 

2020        20 km in 2:31 h - Pace 7:12 

2021        20 km in 2:12 h - Pace 6:39 

 

Noch schöner der 90 Minuten Vergleich im Verlauf 2020:

 

März: 13 km

Juni: 14,01 km

November: 15,28 km

 

Alle Vergleichswerte beziehen sich auf Laufen im GA 1 im Cross-Gelände nicht auf Asphalt! 

 

Bei einer Durchschnittspace von 5:30 laufe ich aktuell mit einer HF von 160, vor einem Jahr lag die Pace noch bei 5:45!

 

Am meisten motiviert der regelmäßige Bruch der persönlichen Rekorde, aber auch der Spass am Laufen. Ist man erstmal drin und beschwerdefrei im Rennen ist Greiff unglaublich abwechslungsreich. Ich kann mir mein altes Training überhaupt nicht mehr vorstellen. 

Was sich auch von ganz allein erledigt ist der Körperfettanteil. Ich musste immer enorm diszipliniert essen und brachte trotzdem den Körperfettanteil nicht in den optimalen Bereich. Ich bin kräftig aber mit entsprechendem Training eigentlich auch drahtig. Statt Fett bringe ich jetzt deutlich mehr Muskelmasse auf die Waage, was  sich auch entsprechend in der Laufleistung niederschlägt. Die Weihnachts-schokolade habe ich dieses Jahr überhaupt nicht gemerkt.

 

Auch der zeitliche Trainingsaufwand hat sich deutlich reduziert, Die Rolle brauchte ich diesen Winter überhaupt nicht und trotz Job, habe ich jetzt endlich ausreichend Regenerationszeit. Ich kann die Einheiten in der Woche auch mal schieben oder wechseln, je nach Terminplan und Wetter und empfinde das auch als deutlich stressfreier. Kein Zeitspagat mehr nach Feierabend und Laufen geht draußen immer. Egal, ob es schneit, regnet oder bereits dunkel ist. 

 

Ich bin noch nie so fit und leistungsstark durch den Winter gekommen und für mich ist ganz klar, dass ich so auch weitermache. Ab März werde ich zwar auch wieder öfter aufs Rad steigen, aber der Grundplan bleibt wie er ist. Sollte im Herbst oder 2022 Triathlon wieder möglich sein, ergeben sich für mich ganz neue Perspektiven und darauf freue ich mich. 

 

Einfach alles richtig gemacht, ganz ohne Leistungsdiagnostik und Firlefanz, einfach nur das eigene Körpergefühl und wenig konkret auf den Punkt gebracht. Training kann Spass machen und so einfach sein.

01.01.2021

Der 1. Schritt bestimmt das Ziel - Besi & Friends Aktion im Januar

Friends on the move for Charity zu Gunsten der Besi & Friends Stiftung ist am Neujahrstag mit der Aktion „Der 1. Schritt bestimmt das Ziel“ gestartet und ich als Friend der 1. Stunde natürlich mit.

Die Aktion erstreckt sich über den gesamten Januar; die auf der Website registrierten Teilnehmer laden manuell oder direkt per Smartwatch die eigenen sportlichen Aktivitäten hoch, dabei ist es ganz gleich wie langsam oder schnell man ist, ob man wandert, läuft oder Rad fährt. In erster Linie steckt sich jeder sein eigenes Ziel, dass er jede Woche erreichen möchte, ganz nach dem Motto guter Vorsatz 2021. Jede Woche gibt es nach Zielerreichung eine Verlosung, in der man tolle Preise gewinnen kann, u.a. Startplätze zu den großen Besi & Friends Events (Hauses Deep Valley oder den berüchtigten hohlen Buckel).   

Spenden kann man entweder selbst (Festspende oder Kilometerleistung) oder man lässt andere für seine Leistung Spenden. Grundsätzlich kann man auch ohne Spende daran teilnehmen, aber ein kleines selbstgewähltes Startgeld versteht sich von selbst. Alle Erlöse gehen zu 100% in die Besi & Friends Stiftung, die sich für Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen (MS, Nervenerkrankungen, Rheuma) und Bewegungseinschränkungen einsetzt. 100 % Spende, die auch tatsächlich dort ankommt, wo sie hin soll.

 

Und wer zum ersten Mal etwas von dieser Aktion hört, der kann sich auch noch den ganzen Januar registrieren und mitmachen. Alle Infos dazu unter diesem Link:

 

https://stiftung.besiandfriends.de/connected/

 

Also „Mors hoch“, wie wir Norddeutschen sagen und für sich und andere etwas tun. Die perfekte Motivation trotz Lockdown eigene sportliche Ziele zu verfolgen.

22.12.2020

MERRY TRI-MAS 

***********************

"Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden." (Unbekannter Verfasser)

 

Ein außergewöhnliches Jahr mit anfangs großen Erwartungen, egal ob im Sport, in der Gesellschaft oder beruflich neigt sich dem Ende zu. Weihnachten für viele zum ersten Mal im kleineren Kreis, mit kleineren Geschenken, ohne große Feiern, aber auf das Wesentliche reduziert. Für mich war Weihnachten schon immer so.

Auch wenn irgendwann wieder Normalität einkehrt, bleibt zu hoffen, dass uns diese Zeit mit ihrem Geist der Weihnacht noch lange in Erinnerung bleibt. Ich bin dankbar für jeden gesunden Freund, gesunde Eltern und Kollegen. Das ist das größte Weihnachtsgeschenk überhaupt und nicht immer selbstverständlich. 

 

Mich hat es selbst in der Vergangenheit oft gesundheitlich getroffen und ich bin dankbar für jede Stunde Sport, Triathlon und Bewegung, die ich trotz allem wieder genießen kann. Egal ob mit Wettkampf oder ohne. Und ich weiß, dass jede schwierige Phase auch ein Ende nimmt. Nichts ist wirklich selbstverständlich und ein bisschen Erdung lässt uns das noch viel mehr zu schätzen wissen. Wir alle werden uns ganz sicher bald an einer Finishline wiedersehen und jeder Start wird sich dann wie etwas Großes und Außerordentliches anfühlen, egal wie klein der Wettkampf und das Starterfeld sein wird. Und darauf freue ich mich. Ich freue mich auf jeden von Euch, ob mit Startnummer oder ohne. Ich freue mich auf einen noch lebendigeren Triathlonsport. 

 

In diesem Sinne Wünsche ich allen Freunden, Bekannten, Bloglesern und Partnern ein besinnliches Weihnachtsfest, danke für Eure Treue und bleibt gesund. 

24.11.2020

Siegerehrung per Post

Anfang November veranstaltete der Ort Santa Eularia del Rio auf Ibiza den Strassenlauf „Passeig a Passeig“, der real der Pandemie zum Opfer fiel. Alternativ fand er virtuell statt und erstmals ermöglichte eine App, die ein Freund von mir entwickelt hatte, die Teilnahme in Deutschland. Ehrensache mich dem 15 km Lauf zu stellen und sie auszuprobieren. Außerdem ein schöner Traininglauf. 

 

Und so kam es, dass ich am Ende in meiner Kategorie den 2. Platz belegte und den 6. Platz gesamt. Mein Finishershirt konnte ich vor dem Lauf samt Startunterlagen natürlich nicht an der Schwimmhalle in Santa Eularia empfangen und zur Sieger-ehrung in der folgenden Woche konnte ich auch nicht gehen, aber mein Freund Juanjo konnte und nahm den Pokal für mich in Empfang. Blue people eben.

 

Aber damit war es noch nicht getan. Nicht ganz einfach war der Versand nach Deutschland. Der Pokal war ein geschmiedeter spanischer Qualitätspokal, der das Paket schön schwer machte. Airmail geht mangels Flugverbindungen auch nicht mehr so flott. Am Ende kostete der Versand satte 21 Euro. Immerhin konnte die massive „Trofeo“ nicht in der Post kaputt gehen. Man könnte damit auch jemanden erschlagen.

 

Zwei Wochen später stand der Postbote mit einem Paket aus Santa Gertrud vor meiner Tür und ich habe mich echt gefreut, meinen ersten Laufpokal überhaupt und den einzigen Pokal dieser komischen Saison in Empfang zu nehmen. Ich hoffe, wir sehen uns bald alle gesund auf Ibiza wieder. Muchas gracias amigo.

Rühm hart - klaar kimming - Sylt aktiv 2020

Eigentlich verbringe ich meinen Urlaub immer auf Ibiza, dieses Jahr war das leider nicht möglich und deshalb musste eine Alternative her und was liegt näher als Urlaub in der Heimat? Als gebürtige Schleswig-Holsteinerin und Ibiza Liebhaberin ist Sylt eine vergleichbare Alternative, da die Insel lange weiße Sandstrände mit Dünenlandschaft besitzt und somit Las Salinas ähnelt. Auch gibt es auf Sylt viele einfache Strandrestaurants, wo man mit den Füßen im Sand essen kann. Auf Ibiza nennt man das Chiringuito. Abschalten - totale Auszeit - ab nach Sansibar ...

Im Inland zeichnet sich die Insel durch eine mit Heide bewachsene Dünen-landschaft aus, die im Sommer lila blüht und im Herbst den Eindruck von Lanzarote vermittelt. Der ständige Wind unterstreicht diesen Eindruck. Was den Lifestyle angeht, ist der Nordfriese ähnlich entspannt wie der Ibiza Hippie, was in den 70èr Jahren auch Hippies anzog. Wir Norddeutschen sind kurz, knapp, direkt und „am Arsch geht auch ein Weg vorbei“, weshalb ich mich zuhause auch immer am wohlsten fühle. Auf Status und Rang legt bei uns eigentlich keiner großen Wert und statt höher weiter schneller, heißt es hier einfach „Moin“,“ Moin moin“ ist schon Gesabbel. Sylt wird als Luxusinsel genauso überbewertet wie Ibiza. Man kann hier schick und teuer, muss aber nicht.

 

Aber macht  Aktivurlaub oder ein Trainingslager wirklich Sinn? Es verhält sich ganz ähnlich wie mit Ibiza. Meide die Hauptsaison (zu voll) und reise in der Nebensaison. Dazu sei gesagt, dass die Insel Ende August noch recht voll war, was aktuell an den Corona Reisebeschränkungen liegt. Wir hatten trotzdem 5 tolle Sommertage am Meer und 4 durchwachsene Tage, aber auch das ist Nordsee und hat seine Reize. Außerdem gibt es oft „Pladderwedder“, der Wetterbericht sagt Regen voraus, real gibt es aber nur leichte Scheuerchen und abwechselnd immer wieder Sonne. Richtig schlecht ist das nicht, es gibt nur schlechte Kleidung!

Radfahren auf Sylt

Es gibt auf Sylt gut ausgebaute Radwege, die jeden Ort mit dem anderen verbinden und auch eine gute Qualität haben, allerdings sind sie in der Hauptsaison zu voll und das E-Bike-Aufkommen enorm. Hinzu kommt, dass viele zum ersten Mal auf dem motorisierten Drahtesel sitzen und schon ohne Motor kaum Radfahren können, andere überschätzen sich gnadenlos. Es wird gefährlich auf Sylts Radwegen. Grundsätzlich kann man bis zu 120 km um die ganze Insel fahren. Allerdings empfiehlt sich ein Crossrad. Wenn man auf die alten Eisenbahntrassen ausweicht und die Hauptradwege meidet, kann man die Insel ganz für sich erkunden und auch recht flott fahren. Der ständige Wind ersetzt die Berge. Meidet man die Wochen-enden (Tagestouristen vom Festland) und die Hauptzeiten (10-18 Uhr) werden auch die Radwege wieder interessant. Der Autoverkehr ist zu stark um auf der Strasse zu fahren. Die meisten tollen Strandrestaurants sind nur zu Fuß zu erreichen. Man muss das Rad weit vorher abstellen. Es empfiehlt sich ein kleines Schloss dabei zu haben. Die Buhne 16 ist so ein Ort. Besonders zu empfehlen die frisch gefangene und selbst geräucherte Makrele.

Richtung List nimmt der Wind meist stark zu, in unserem Fall sehr stark (Stärke 6-8). Auf der Deichkrone wären wir fast seitlich weggeflogen, dafür hatten Kitesurfer ihren Spass und auf dem Rückweg hätte ich mit dem Triathlonrad fast 60 km/h fahren können. Leckere Waffeln mit Vanilleeis gibt es am Lister Hafen, direkt an der Syltfähre.

Laufen auf Sylt:

Kann man natürlich immer und überall, aber nicht im Lanzarote-Feeling zu Corona-zeiten. Egal welche Distanz, ob schnell oder langsam, durch den Wald oder die Dünen. Auch lohnt sich Barfusslaufen am Strand mit seinen positiven Effekten. Ich bin häufig durch den Märchenwald in Wenningstedt Richtung Keitum gelaufen. Man glaubt es kaum, aber 2,5 km Wald sind schon drin, läuft man dann auf dem breiten Radweg weiter Richtung Leuchtturm kann man sehr gut Tempolauf machen und danach locker und entspannt am Strand durch die Dühnen zurücklaufen. Sehr abwechslungsreiche Runde. Einmal um das Rantumer Becken sind genau 17 km.

 

Nicht umsonst war das mein 3. HASPA Laufkamp auf Sylt in Folge. Kleiner Tipp: im März oder April ist nicht viel los und September/ Oktober. Tolle Zeit für ein Lauf camp.

 

Schwimmen auf Sylt:

Klar, im Meer, aber dabei sollte man einiges beachten.  Die Nordsee ist immer 1-2 C wärmer als die Ostsee, dafür aber auch stürmischer. Die Westküste von Sylt ist deshalb auch immer sehr unruhig. Wer dort schwimmen will, sollte es gut können und Seegang mögen. Die Ostküste zum Festland ist deutlich ruhiger auch an solchen Tagen. Während an der Westküste Kitesurfer auf ihre Kosten kommen, geht am Hörnumer Strand sogar SUP Boarden oder ruhiges schwimmen. Ohne Rettungsboje würde ich aber nie weit hinausschwimmen, da es vor Sylt auch gefährliche Strömungen gibt. Einige Strände werden überwacht. Die Hallenbäder/ Freibäder waren zum Reisezeitpunkt alle wegen Corona geschlossen. Die Sylter Welle macht 2020 überhaupt nicht mehr auf.

 

Fazit:

Swim-Bike-Run als Trainingslager oder Aktivurlaub geht auf Sylt sehr gut. Wer campen möchte (günstigste Urlaubsform) trifft auf mehrere top Campingplätze, wobei Wenningstedt, direkt hinter den Stranddünen, meiner Meinung nach die schönste Lage hat. Am Strand gibt es auch das „Onkel Johnnys“ Strandrestaurant, dass ich nur empfehlen kann.

 

Und zum Abschluss Sundown Wenningstedt - Bilder sagen mehr als Worte:

08.07.2020

 

2. PLATZ BLOGAWARDS 2020

 

35 682 Besucher und 20 549 Votes später: Moni Moonreker ist auf dem 2. Platz in der Kategorie Rennrad von insgesamt 6 Kategorien der Fahrrad XXL Blogawards 2020 und auf einem respektablen 11. Platz von 30 der nominierten Blogs over all.

 

Zum kompletten Ergebnis hier klicken

 

Wow, DANKE an alle, die für mich gestimmt haben. Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis. Ich habe schon öfter an  ähnlichen Blog-Auslesen teilgenommen und bin über den 4. Platz nie hinausgekommen. Jetzt hat es erstmals für die Top 3 und sogar Platz 2 gereicht.

Grossartig! Allein die Nominierung hat mich schon sehr gefreut, zeigt sie doch, dass mein Blog bundesweit wahrgenommen wird und sich der Aufwand lohnt.

 

Hobby-Blogs lassen den Sport leben, egal ob mit oder ohne Event und das zeichnet sie auch gerade jetzt in der Krise aus. Schon gemerkt, dass offizielle Magazine gerade wenig schreiben, weil der Profisport still steht? Wir Blogger unterhalten Euch trotzdem kostenlos weiter. And my work will go on – einfach weil es Spass macht mit Euch die schönen Momente des Ausdauersports zu teilen und sich über Material und Szene auszutauschen.

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