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27.11.21

IMO - keine Autowaschanlage - eine Diagnose

Fructoseintolleranz hatte ich zuvor noch nie. Noch mehr überrascht hat mich aller-dings das Testergebnis, denn das war offiziell negativ, obwohl ich übelst auf die Fructoselösung während des Tests reagiert habe. Außerdem fuhr ich in der Warte-zeit auf das Ergebnis freiwillig eine komplette Fructosekarenz und war plötzlich beschwerdefrei. Das zeigte mir ganz klar, dass ich eigentlich nicht wirklich krank sein konnte, aber dennoch Probleme mit dem Verstoffwechseln der Fructose hatte. 

 

Mein Gastroenterologe teilte mir mit, dass meine Enzymwerte völlig normal seien, obwohl ich ihm sagte, dass mir seit Juli Verdauungsenzyme deutliche Erleichterung verschaffen würden. „Ich hätte dann wohl trotz negativem Test eine Fruktose-malabsorption“ und fertig war er mit mir.

 

Mein Leidensdruck war inzwischen aber enorm. Ich konnte nur noch eingeschränkt essen: keine Kohlehydrate, keine Milchprodukte, kein Obst und Salat, Getränke nur ungezuckert. Und trotzdem hatte ich schlaflose Nächte, weil mein Magen und Darm rebellierte (Übelkeit, Magendruck/-geräusche, Unruhe), ich war völlig erschlagen morgens im Büro, so als hätte ich eine Gastritis und konnte auch sportlich nichts mehr leisten, obwohl Bewegung auch half. Dieser Zustand war richtig finster, auch wenn organisch nichts zu finden war.

In meiner eigenen Recherche stolperte ich über den Lactulosetest. Wichtig: unterscheide Laktose- und Lactulosetest! Erster wird bei der Unverträglichkeit auf Milchprodukte (Laktose) angewendet und war bei mir bereits negativ. Ein Lactulosetest kann im Gegensatz zum Fruktosetest positiv ausfallen, was auch die Fruktosemalabsorption bestätigt, obwohl der klassische Fruktosetest negativ ist. Der Lactulosetest wird hier in Deutschland nicht von den Krankenkassen übernommen und kostet 120 Euro. Mir war es das wert und das positive Ergebnis brachte mich schließlich auch zur richtigen Diagnose: methandominierte SiBO/ IMO (Dünndarmfehlbesiedelung) und somit auch zu einer möglichen Behandlung.

 

Und nun schloss sich auch der Kreis meiner Beschwerden. Wie wir alle wissen, befinden sich im Magen und Darm Milliarden Bakterien, die unser Mikrobiom ausmachen und somit für unsere Gesundheit enorm wichtig sind. Man sagt auch, dass 80% unseres Immunsystems im Darm sitzt, also genau dort. Dieser Bakterienhaufen zersetzt natürlich auch unsere Nahrung, lebt zum Teil selbst davon und sorgt zugleich auch für die optimale Versorgung des menschlichen Körpers. In der Regel leben diese Bakterien in Symbiose, es kann aber durch Störungen von außen zu einer Dysbiose kommen und das ist aktuell bei mir der Fall. Dass das allerdings so heftige Beschwerden auslösen kann, hätte ich nie gedacht. 

 

Aber wie konnte es dazu kommen?

Nach meinem schweren Sturz mit Schlüsselbeinbruch und Knocheninfektbe-handlung im Jahr 2013 war mir eine Störung meines Mikrobioms durchaus bekannt. Ich musste wochenlang hohe Dosen zelldurchgängiger Antibiotika einnehmen und hatte seitdem immer mehr Probleme mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Histamin. Dies glich ich mit Probiotikaeinnahme und Meidung der Lebensmittel ganz gut aus. Starke Allergikerin war ich schon immer.

 

Im Juli ließ ich mich dann mit Biontech impfen. Ich hatte lange gezögert und über-legt mich überhaupt impfen zu lassen, weil ich starke Bedenken hatte schwere Impfreaktionen hervorzurufen. Mein Bruder hatte dies bereits auf Astra Zeneca gezeigt. Die Reaktion auf die Impfung fiel bei mir auch deutlich heftiger aus als bei anderen und ich hatte über 10 Wochen damit zu kämpfen. Insbesondere mein Magen rebellierte heftig und mir war ständig übel. Als es nicht besser wurde ging ich zum Hausarzt, der mir Magenschutztabletten verordnete und die brachten das Fass endgültig zum überlaufen. 

 

Ich setzte die Tabletten wieder ab, konnte aber so gut wie nichts mehr essen. Was war passiert? Pantoprazol reduziert die Magensäure, die eigentlich dafür zuständig ist, Bakterien des Dickdarms nicht in den Dünndarm wandern zu lassen. Aufgrund meiner bereits vorhandenen Dysbiose, passierte nun aber genau das. Diese Bakterien ernähren sich von Kohlehydraten und verstoffwechseln diese zu Methan. Deshalb wurde mir nach dem Essen stets übel und ich hatte extrem Magendruck. Ausserdem blockieren sie aber auch die Verdauungsenzyme der Bauchspeichel-drüse, so dass völlig unverdaute Nahrung im Dickdarm ankommt, der jetzt völlig überfordert ist. Nährstoffe nimmt der Körper so kaum noch auf. 

 

Und das erklärte jetzt auch, warum mein Gastroenterologe meinte, meine Enzyme seien völlig normal, während ich ihm mitteilte, ich müsste welche schlucken, dann hätte ich Erleichterung. Die Elastase war ja da, arbeitete nur unter diesen Bedingungen nicht mehr und musste von außen zugeführt werden. 

 

Die 10 Wochen gefühlte „Gastritis“ nach meiner Impfung war also eigentlich eine Histaminose (Überreaktion der Mastzellen auf die Impfung) und Pantoprazol die falsche Behandlung. Immerhin gab mein Gastroenterologe nun klein bei, kann mir aber nicht helfen, da die SiBO eine noch nicht anerkannte Erkrankung in Deutschland ist und eine Behandlung von der Krankenkasse nicht übernommen wird. Ganz anders in den USA und anderen EU-Ländern. Er selbst kenne sich mit einer Behandlung auch nicht aus. Schon traurig, wenn in Deutschland Antibiotika und Protonenpumpenhemmer wie Lutschpastillen verordnet werden und 80% aller Reizdarmpatienten davon eigentlich eine SiBO haben, aber nicht korrekt behandelt werden. 

 

Ich bin aktuell bereits auf dem Weg der Besserung, da ich einen kompetenten Behandler gefunden habe. Dank Verdauungsenzymen geht sogar wieder Fructose in kleinen Mengen. Kohlehydrate esse ich wenig, ich schlafe wieder durch und der Energielevel ist deutlich besser. Insofern habe ich mich stabilisiert. Allerdings dauert die Behandlung meist sehr lange. 

 

Zunächst muss ich eine antibiotische Phase fahren, um die Methanbakterien zu töten. Im Anschluss folgt eine exakte Analyse welche Bakterien wie in meinem Mikrobiom vorhanden sind, um sie dann wieder durch gezielte Zufuhr und Ernährung ins Gleichgewicht zu bringen. Und das kann schon mal 1-2 Jahre dauern. Mit einem Fachmann kann man es aber tatsächlich schaffen, die SiBO auch wieder loszuwerden. Momentan schlucke ich diese Tageration an Tabletten, um halbwegs beschwerdefrei Essen zu können:

Neben Magen- und Darmproblemen treten auch Kopfschmerzen, Nasenneben-höhlen Entzündung, Asthma und zugeschwollene Augen auf. Im Grunde ist die gesamte Schleimhaut im Körper betroffen und nach den 10 Wochen Impfblues hatte ich auch das Gefühl, dass diese komplett angegriffen war.  

 

Mein Ziel ist es im nächsten Jahr trotzdem wieder Triathlon zu machen. Meine Mitteldistanzpläne stehen. Es ist nicht das erste Mal , dass es für mich nicht ganz einfach wird.

SiBO auch gut erklärt von Gabi im Podcast von „Erfolg durch Ernährung", wer mag hört einfach mal rein:

 

Zum Podcast hier klicken!

09.10.2021

Der Podcast mit mir und Dr. Gabriela Hoppe!

Seit kurzem weiß ich, dass ich Fructose nicht mehr vertrage. Das geht vielen Ausdauer-sportlern so und das stellt auch jeden vor eine ganz besondere Herausforderung.

 

Fructose steckt in so vielen Lebensmitteln und natürlich auch in den meisten Sport-Elektrolytgetränken sowie in Energybars und -gels.

 

In diesem Interview klärt Gabi als Ernährungswissenschaftlerin über die Fructose-intolleranz auf, gibt Tipps zur Ernährung und zu spezieller Sportnahrung und ich erzähle Euch, wie ich überhaupt festgestellt habe, dass ich Fructose schlecht vertrage und wie lange ich schon Beschwerden hatte. 

 

Hier gehts direkt zum Podcast, einfach das Bild anklicken:

24.09.2021

FRUCTOSEINTOLLERANZ

Seit Herbst 2020 rumorte es immer öfter in meiner Verdauung. Anfangs nur etwas, dann immer mehr und die 2-malige Gastritis nach meiner Coronaimpfung sorgte für richtig heftige Probleme. Ich hatte nach jedem Essen Völlegefühl und heftigen Magendruck, musste Aufstoßen, litt unter Sodbrennen, Verstopfung und Luft im Bauch, die mich auch nachts nicht mehr schlafen ließ. Generell war intensives Training kaum noch möglich und ich fühlte mich immer antriebsloser, müde und erschöpft. Einen Grund dafür konnte ich nicht finden. Egal ob ich leichte oder schwere Sachen aß, den Kaffee weg ließ oder einen Tee- und Zwiebacktag ein-legte, es hörte einfach nicht auf. Der Impfblues war nach 10 Wochen raus, aber der Magen machte einfach weiter.

Ich ging zu meinem Hausarzt, der eine Gastritis diagnostizierte und mir Pantoprazol verordnete. Letzteres machte am Ende alles nur noch schlimmer. Die Minderung der Produktion von Magensäure sorgte für völligen Verdauungsstillstand. Der berühmte Kaisernatrontest: 1 Tl auf 200ml Wasser auf ex in den leeren Magen, sagte eigentlich alles: nicht einmal aufgestoßen nach 10 Minuten. Normal passiert das schon nach der 1. Minute. Also setzte ich das Zeug wieder ab.

 

Mittler Weile ging mir der Arsch etwas auf Grundeis, denn ich dachte wirklich, dass ich eine schlimme Magen- und Darmerkrankung hätte. Man geht da ja nicht gerne hin, aber wenn der Leidensdruck hoch genug ist, dann schon. Es folgte der Gastro-enterologe. 

 

Und dann sitzt du da und denkst, bitte keine große Hafenrundfahrt….und klagst ihm dein Leid. Die Reaktion war aber eine völlig andere und schien ihm völlig klar, während ich ihn etwas blöde anschaute: „Hört sich nach einer klassischen Intoleranz an, ich tippe auf Fructose!“ Sollte das jetzt wirklich so „einfach“ sein? Dazu vermutlich ein Magen-Reizdarmsyndrom vom dauerhaften Fehlernährungs-stress. Ich merkte an, dass ich Histamin nicht vertragen würde und auch keine Milchprodukte und er sagte nur, dass das damit einher ginge. Klassisch auch die Gastritis zuvor.

 

Es folgte ein Fructose- und Lactoseintolleranztest und ich sollte mind. 3 Monate lang Iberogast gegen meinen zickigen Magen einnehmen. 

An ein Triathlonrennen oder einen Laufwettkampf war jetzt sowieso nicht mehr zu denken, ich war körperlich und auch von seiner Diagnose ziemlich platt. Auch schloss er nicht aus, dass die Schleimhautreizung durch die Impfung ursächlich für Schäden im Dünndarm sei, durch die Fructose plötzlich deutlich schlechter vertragen würde. Grundsätzlich hat jeder 3. Deutsche eine Fructosemalabsorption und die ist eigentlich keine „echte „ Erkrankung, denn jeder hat auch einen Punkt an dem er Fructose nicht mehr verstoffwechseln kann, selbst wenn er nicht intollerant ist. Bei mir liegt dieser Wert momentan  einfach deutlich unter 25 g.

 

Der daheim durchgeführte Fructoseintolleranztest ließ mich dann zu dem Schluß kommen, dass da etwas dran sein musste. Anmerkung, so ein Test dauert 3 Stunden, man muss ihn komplett nüchtern machen, dann auf ex 25g aufgelöste Fructose trinken und alle 30-60 Min in eine Messampulle pusten, die exakt dokumentiert in ein Labor geschickt wird. 

Ich trank die fiese Zuckerlösung und das Erste was sofort passierte, war ein lautes Aufstoßen, dass mir damals beim Kaisernatrontest nicht gelang und von da an war Party im Bauch. Selbst ohne amtliches Testergebnis zu diesem Zeitpunkt eigentlich ein klarer Fall.

 

Was jetzt? 

Zunächst eine Fructosekarenzphase von mind. 2 Wochen Dauer. Dann vorsichtig Fructose in kleinen Mengen wieder in den Speiseplan integrieren und die individuelle Toleranzgrenze ausloten. Ein normaler Mensch kann 25 g Fructose ohne Stress verstoffwechseln, bei mir liegt die Grenze deutlich tiefer. Ein kompletter Fructoseverzicht hingegen ist nicht sinnvoll, da der Dünndarm sonst das Verstoff-wechseln komplett verlernt. Und dann ist da noch der Reizmagen und -darm, der vermutlich etwas länger benötigt, um sich wieder zu beruhigen. 

 

Gesagt, getan - Fructosekarenzphase. Doch wo ist überall Fructose drin? Zunächst gilt es generell Haushaltszucker zu vermeiden, was recht einfach ist, wenn man wie ich generell schon wenig davon isst. Aber es ist ja nicht nur ungesunder Zucker, sondern auch der gesunde in Obst und Gemüse, Schalenfrüchten und Nüssen gemeint. Im ersten Augenblick heißt Karenzphase eigentlich 14 Tage völlig un-gesund zu essen. Im Porree, in Mandeln, in Karotten, Erbsen und Möhren, Tomaten - fast überall ist Fructose enthalten. Weizen ist in dieser Phase auch unverträglich, geht nur Dinkel oder Hafer. Getränke nur ungesüsst: Kaffee, Wasser und Tee, wobei Kaffe auf Reizmagen auch nicht so toll ist.

Das ist selbst für mich eine Ernährungsherausforderung und fordert ordentlich Disziplin. Besonders schwierig im stressigen Berufsalltag; in meinen Home Office Wochen deutlich einfacher. Und doch rumpelte es ab und zu wieder im Bauch: „Scheiße, Mandeln sind auch nicht so gut oder Karotten im Essen - Fuck!“ Und ab und zu etwas Heißhunger auf Obst und frische Sachen. Immer nur Gurke, grüner Salat und Avocado ist halt nicht so lecker und abwechslungsreich.

 

Es wurde besser. Meine akuten Koliken und Blähungen verschwanden, zurück bleibt der Reizmagen, der vermutlich noch 2-3 Monate Iberogast und angepasste Ernährung braucht.

 

Über Energy Gels und Riegel im Sportwettkampf muss ich mir jetzt eingehend Gedanken machen. Allerdings ist mir jetzt auch klar, warum ich im 70.3 Halb-marathon häufig mit dem Magen kämpfte, was mich natürlich um Leistung brachte.

 

Ich hoffe die heftige aktuelle Reaktion deutlich mindern zu können. Zudem gibt es auch noch die Möglichkeit Fructaid vor dem Essen einzunehmen, wenn man dann doch mal richtig Essen gehen möchte. Ausprobiert habe ich das aber noch nicht.

 

Auf der einen Seite bin ich froh endlich zu wissen, was los ist und dass es nichts „Schlimmes“ ist, auf der anderen Seite muss ich mir jetzt natürlich Gedanken machen, wie ich zukünftig damit auch sportlich umgehe. Meinen Weg mit Fructose-intolleranz zum 113 Triathlon könnt Ihr hier gerne weiter mitverfolgen. 

 

Einen guten Tipp für andere Betroffene gebe ich hier gerne schon mal weiter: 

Mit der kostenlosen App „Frag Ingrid“ könnt Ihr jedes Lebensmittel einfach auf den Fructosegehalt prüfen, auch zeigt die App alle verträglichen Lebensmittel an und differenziert nochmal zwischen Karenzphase und Dauerernährung. Ein echtes Hilfs-mittel auch für andere Intolleranzen.

 

Da ich im Juni 22 eine Mitteldistanz plane, werde ich Mitte Oktober/ November wieder versuchen das Training aufzunehmen. Bis dahin bleibt mir Zeit meine Ernährung anzupassen und den Magen zu beruhigen. Intensives Training findet momentan natürlich nicht statt. In der Karenzphase fehlt dazu einfach die Energie. 

08.12.2021

 

Es ist aktuell etwas ruhiger in meinem Blog. 

 

Macht sie noch einen Triathlon in diesem Jahr? 

Trainiert sie noch? 

Hat sie neue Pläne? 

 

In den letzten Wochen ging es mir nicht so gut. Um genauer zu sein, es geht mir seit meiner ersten Impfung richtig schlecht. Nach jedem Schuss hatte ich eine schwere Gastritis und die medikamentöse Behandlung dessen machte die Magen- und Darmbeschwerden nur noch schlimmer. Ich konnte weder Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Alkohol noch Kaffee zu mir nehmen und war am Ende ständig chronisch erschöpft. Ohne Energie keine Leistung. Training auf hohem Niveau kaum noch möglich, weswegen ich einstellte und auf meinen Körper hörte.

Nicht für jeden ist die Coronaimpfung ein Segen, ich habe mich trotzdem dafür entschieden, werde einen Booster aber ganz sicher mit den aktuell verfügbaren Impfstoffen nicht mehr machen. Nur knapp bin ich einer Überreaktion wie 2005 nach Schimmelexposition entgangen und nach meiner Chemotherapie 2013 ist meine Magen- Darmfunktion generell nicht mehr im Gleichgewicht. Erst schluckte ich Unmengen an Schmerztabletten bis der Körper rebellierte, dann nahm ich Pantoprazol damit der Magen doch mitmachte und dann folgte eine Antibiose, die mir meine gesunde Darmflora völlig ausradierte. Die Folge: Unverträglichkeiten, Kreuzallergien und Asthma. 

 

Und deshalb schoss die Impfung mein Immunsystem 2 x ins Weltall und es brauchte satte 12 Wochen, um wieder halbwegs sicher auf der Erde zu landen. Es stehen jetzt noch ein paar Arzttermine an. Das Ganze ist als Impfschaden ans RKI gemeldet. Umso unfairer finde ich den Gedanken des grundsätzlichen Aus-schlusses Ungeimpfter im öffentlichen Raum (Bsp. ITU Triathlon und Ironman Hamburg).

 

Wie gehts jetzt weiter?

Mit Urlaub! Auch wenn aktuell einige Triathlonrennen wieder stattfinden dürfen, denn im Herbst bei Mistwetter möchte ich keinen Urlaub machen, weshalb ich für mich eher ungewöhnlich Urlaub im August nehme und ins Erzgebirge fahre. Urlaub im Ausland entfällt für mich als Bundesbeamtin im systemrelevanten Beruf weiterhin. Bei Urlaub im Hochinzidenzgebiet oder Rückkehr mit Infektion kann das für mich beamtenrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Und so verhält es sich auch mit Triathlonrennen, die sehr groß sind und wo Hygieneregeln nicht optimal eingehalten werden. Luca App zudem heißt, eine Person positiv und alle Starter landen in der Quarantäne. Ich bin zwar geimpft, dennoch kommt das nicht gut beim Arbeitgeber und unbezahlten Urlaub möchte ich auch nicht riskieren. Deshalb lieber klein und fein, statt Großspektakel.

Und da ich mangels Freibadöffnungen und Open Water Möglichkeiten erst 3 x Schwimmen war, kann ich momentan max. 500m am Stück schwimmen. An eine olympische Distanz brauche ich nicht zu denken. Mit Schulter/ Armhandicap beginnt diese Disziplin bei mir wieder bei null und sollten im Winter die Hallenbäder erneut geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar sein, würde dies einen erneuten Trainingsabbruch für mich bedeuten. Deshalb investiere ich in diese Disziplin aktuell nicht viel, sondern genieße eher die Trainingsabwechslung im Wasser.   

 

Die wenigen Veranstaltungen, die aktuell stattfinden, sind zudem zu weit weg, zu teuer (60 Euro Volksdistanz) mit teilweise viel zu frühen Startzeiten. Das Ganze unter dem Aspekt sowieso nicht richtig fit zu sein, kann ich mir auch schenken. 

 

Erst einmal gesund werden und sich erholen, bevor für mich die Vorbereitungen 2022 beginnen. Spätestens dann, wird wohl wettkampfmäßig wieder mehr möglich sein. 

26.05.2021 

Kleiner Erfahrungsbericht zur Covid-Impfung

Exakt 14 Tage ist meine erste Impfung mit Biontech her. Ich habe lange überlegt, womit ich mich impfen lasse und ob überhaupt.

 

Ich selbst bin starke Allergikerin und Impfungen bedeuten immer eine Belastung für das Immunsystem. Bei mir sorgte das bisher regelmäßig für zusätzliche Allergien und Asthma. Die neuen Covid-Impfstoffe sind wenig erforscht und noch nicht ganz ausgereift.

 

Warum ich das hier schreibe?

Ich schreibe es für Euch, liebe Ausdauersportler. Ich selbst habe die Impfreaktionen unterschätzt, insbesondere die Dauer der Leistungseinbußen. Ich kann nur sagen, dass man sich für den gesamten Impfzeitraum keine hohen sportlichen Ziele setzen und kein zielorientiertes, hartes Training absolvieren sollte. Diese Impfung ist nicht wie Tetanus oder Polio. Ich habe so etwas noch nie erlebt.

Wer lange und gezielt, leistungsorientiert trainiert hat, um einen größeren Wett-kampf zu bestreiten (70.3, Triathlon Volldistanz oder Marathonlauf), sollte sich kurz vor dem Wettkampf lieber nicht mehr impfen lassen. Egal, ob ich starke Impf-reaktionen verspüre oder nicht, die Impfung zieht generell deutlich am Leistungs-akku und wie man reagiert, das weiß man immer erst hinterher. 

 

Für diesen Blogbeitrag habe ich mit einigen mir bekannten Sportlern und Kollegen gesprochen, die ihre Impfreaktionen mit mir teilten. Es waren übrigens nicht wenige. 

 

Ich hatte anfänglich mit 5 Tagen Impfreaktion sicherlich länger als andere mit 2-3 Tagen zu kämpfen, aber die Beschwerden sind meist recht ähnlich. Während Vektorimpfstoffe bereits bei der 1. Impfung zu 1-2 Tagen Krankheitsausfall führen, sind mRNA Impfstoffe für starke Reaktionen beim 2. Schuss bekannt. Dennoch gibt es auch viele Menschen, die beim 1. mRNA Schuss bereits heftig reagieren. Bei mir war das der Fall, auch andere mir bekannte Sportler waren ähnlich betroffen.

 

Zum Ablauf meiner Impfreaktion:

 

10:30 Uhr: 1. Schuss, ein ganz normaler Tag, alles gut.

 

22:00 Uhr: ab ins Bett - „noch“ alles gut....

 

Dann 22:30 Uhr: 

BÄÄÄM - Schmerzen im Impfarm, als hätte mir jemand mit einem  Hammer drauf-geschlagen. Gesamte Schulter angeschwollen, das Gewebe drückt auf mein lädiertes Schultergelenk. Fühlt sich exakt so an, als hätte ich einen neuen Knochen-infekt. Der Schmerz zieht hoch bis ins Schlüsselbein. Ich lagere den Arm hoch. Die Nacht wird zum Tag, denn im Inneren meines Körpers fährt min Immunsystem hoch, als hätte ich Glutamat, Histamin und Alkohol kombiniert. Für alle, die allergische Reaktionen dieser Art nicht kennen, kennen als Sportler aber sicherlich das berühmte „Basedow“ - Übertrainingssyndrom. Fühlt sich so ähnlich an. 

 

Nächster Morgen 07:30 Uhr:

ich stehe auf, nicht weil ich ausgeschlafen habe, sondern weil ich nachts um 2 Uhr das Froschkonzert erlebt habe, ab 4 Uhr das Vogelkonzert und ich nicht eine Minute geschlafen habe. Es ging einfach nicht. Der ganze Körper brannte innerlich.

 

Frühstück 08:30 Uhr:

kein Appetit, der Magen meldet sich, leicht latente Kotzigkeit und bleierne Müdig-keit. Von der Impfung oder vom Schlafmangel ist jetzt auch egal. Anmerkung: keine Kopfschmerzen, kein Fieber, keine Gliederschmerzen. Diese Symptome hatte ich im gesamten Zeitraum überhaupt nicht. Den Tag schleppe ich mich inaktiv, müde und kotzig mit starken Schmerzen im Arm so durch. Eins steht fest, Impfung 2 nicht noch einmal in meinen verletzten Arm. Wer Arthrose und andere chronische Entzündungen im Arm hat, sollte lieber den anderen für die Impfung wählen, auch wenn man dann zwei eingeschränkte Arme hat. Die Impfung löst eine zusätzliche Entzündung aus und das führt dann zu besonders starken Schmerzen.

 

20:00 Uhr:

Ich merke bereits auf dem Sofa, dass mein Immunsystem gegen Abend wieder hochfährt. Es folgen noch zwei solcher Nächte.

 

Nach drei Tagen Impfreaktion lässt der Schmerz im Arm langsam nach. Die Stelle ist nur noch druckempfindlich wie bei einer Prellung. Mir ist aber immer noch latent kotzig, ich fühle mich bleiern müde und alles andere als arbeitsfähig. Da wir momentan aber zu wenig Personal bei enormem Arbeitsaufkommen habe, schleppe ich mich zum Dienst. 5 Uhr hoch nach 3 schlaflosen Nächten. Mit Übelkeit und einer deutlich herabgesetzten Leistungsfähigkeit schleppe ich mich durch den Tag. Jede Treppe und jede leichte Belastung lässt mich kurzatmig werden und sorgt für Pulsbeschleunigung, Schwindel und Herzklopfen. Fühlt sich fast wie bei einer Herz-muskelentzündung an.

 

Abends sitze ich erschöpft auf dem Sofa, als ich plötzlich mehrere kurze Anfälle von Druck auf der Brust, Pulsbeschleunigung und Kurzatmigkeit bekomme (gefühlter kleiner Herzinfarkt mit leichter Panik). Das Gleiche folgt am Abend darauf, allerdings lege ich mir eine heiße Wärmflasche zum Schlafen auf die Brust, das hilft. Mit leichter Panik jetzt vielleicht doch eine echt gefährliche Impfreaktion auszuleben, liege ich im Bett und mache kein Auge zu. 

 

5 Tage lang geht dieser Trip. Anschließend folgt eine deutlich geringere Belastbar-keit. Mein erster Laufversuch wird nach 5 km mit Pace 08:30 durch anschließendes Gehen abgebrochen. Bei Puls 135 fühlt es sich an wie bei Puls 160 oder die Besteigung eines 8000èrs. Weitere Laufversuche folgen. 8 Tage später geht maximal Puls 140-145. Allerdings fühlen sich 5 km wie ein echter Halbmarathon an. 

Am 9. Tag fährt mein Körper noch einmal richtig hoch. Ich schlafe keine Sekunde, fühle mich am nächsten Tag krank und platt, wie nach einer durchzechten Nacht. Hinter meinem Brustbein brennt es. An Sport nicht zu denken.

 

Ich treffe einen Kollegen, der mit dem gleichen Impfstoff vor 18 Tagen geimpft wurde. Auch heute kann er sich noch nicht sportlich voll belasten. Das Gefühl eines Herzinfarkts in den ersten Tagen kennt auch er. 

 

Der 2. Schuss mRNA war bei allen Geimpften, die beim 1. Schuss schon über starke Reaktionen berichteten, noch gemeiner. Meist trat Fieber auf.

 

Auch aktuell bin ich immer noch müde, schlapp und noch nicht auf meinem alten Niveau, fühle mich aber nicht mehr krank. Einzig die Müdigkeit heute unterscheidet sich von den ersten 10 Tagen deutlich. So muss sich „Post Covid“ anfühlen, denn in den ersten Tagen fühlte ich mich so erschöpft, wie damals nach meiner Chemo-therapie wochenlang. 

 

Mein Fazit:

Man liest sich schlau, man fragt Kollegen und Bekannte und ich für mich kann nur sagen, dass ich vor dem 2. Schuss richtig Respekt habe.

 

Es sind doch mehr von diesen Reaktionen betroffen als man glaubt. Viele outen sich nur ungern, andere nehmen es einfach hin. Leistungssport kann man im Impfzeitraum völlig vergessen. Bis zu 3 Wochen nach jedem Schuss geht eigentlich nichts, 6 Wochen liegen zwischen beiden Schüssen, macht im schlimmsten Fall satte 9 Wochen Trainingsausfall. 

 

Überlegt Euch auch gut, wenn Ihr Urlaub geplant habt, wann Ihr Euch impfen lasst, sonst könnte der Urlaub in die Hose gehen. Ich weiß, man kann sich nicht immer den Impftermin aussuchen. Ich hatte Glück. 

 

Zur Impfreaktion:

Warum haben einige eigentlich weniger und andere mehr? Das hängt ganz klar von der stärke der Immunantwort ab. Ältere Menschen haben schwächere Immun-systeme als junge Menschen. Bisher wurden überwiegend Alte geimpft, aktuell mehr Jüngere. Unter meinen Arbeitskollegen hat es jeden 3-4 gerissen. Frauen reagieren heftiger als Männer, denn unser Immunsystem wird hormonell anders gesteuert, und wer größer ist, bei dem verteilt sich die gleiche Impfdosis besser als auf 1,60m. Man diskutiert aktuell in Ärztezeitungen über eine Dosisanpassungen nach Größe und Geschlecht. Allergiker,  Menschen mit chronisch entzündlichen und Autoimmunerkrankungen leiden stärker unter Impfreaktionen. 

 

Meine Impftipps kurz auf den Punkt gebracht:

 

Open Window Effekt vor Impfung vermeiden - kein hartes Training 

 

14 Tage lang kein Allergen- oder Alkoholkonsum 

 

Absolute Ruhe halten. Jeder körperliche Belastungsversuch, verschärft mögliche Impfreaktionen

 

Sofern Ihr eine Arthrose oder eine entzündliche Grunderkrankung in einem Arm oder der Schulter habt, lasst Euch im anderen Arm impfen. Der reine Covid-Arm tut max. 3 Tage weh, aber auf einem Niveau, wo man ihn noch benutzen kann. Andernfalls verschlechtert sich Eure Grunderkrankung und sorgt für zusätzlichen Stress.

 

Paracetamol und Ibuprofen sollte man nicht nehmen, aber trotzdem daheim haben. Ich war an einem Punkt, wo ich es nicht mehr ausgehalten habe. Meine lädierte Schulter habe ich mit Voltaren und einem Kühlkissen wieder normalisiert. Ich halte einiges aus, das möchte ich hier zusätzlich anmerken.

 

Brennt und drückt der Brustkorb (die Thymusdrüse, Teil des lymphatischen Systems, sitzt unter dem Brustbein), hilft eine Wärmflasche.

 

„Basica“ hilft etwas die Übersäuerung durch die Entzündungsreaktionen im Körper zu senken.

 

Gegen geschwollene Lymphknoten hilft Kühlen und Trinken.

 

12 Stunden nach der Impfung geht der Tripp bei mRNA erst richtig los.

Freut Euch also nicht zu früh.

 

Natürlich gibt es auch Menschen, die außer einem Druckschmerz an der Impfstelle und leichte Müdigkeit nichts merken. Deutliche Leistungseinschränkungen beim Sport haben trotzdem alle mehrere Tage. 

 

Abschließend wünsche ich Euch einen möglichst reaktionsarmen Impfzeitraum. Dieser Beitrag soll nicht abschrecken, sondern nur einen ehrlichen Einblick vermitteln. Ich persönlich las vor meiner Impfung immer nur Heldengeschichten oder „da war ja nix“, hinterher war ich dann schlauer und Freunde packten intensiver aus. Angst sollte man keine haben, aber Respekt und gut vorbereitet sein. Von nix bis allem, kann alles passieren und welches Los man zieht, weiß man vorher nicht.

 

Ich hoffe, der Zirkus bringt uns wenigstens alle bald wieder zurück in die vermisste Normalität. Bis dahin bleibt gesund…..ein Update zum 2. Schuss folgt im Juni.

18.03.2021

TEAM OF LEGENDS - ARTIVA SPORTS

Wenn man sich ohne echte Wettkampfziele und Treffen mit anderen Sportlern dieser Tage versucht zu motivieren, fällt es einem schon ein wenig schwer. Wenn aber dann eine so tolle Nachricht ins Haus flattert Markenbotschafter für www.artiva-sports.com und zugleich Teammitglied im Artiva Athletix Team sein zu dürfen, dann weiß man wieder wofür man den Sport eigentlich macht.

 

Mein erster Markenkontakt entstand als Hannover Marathonbotschafter 2019, denn Artiva stellt die tolle HAJ-Marathon-bekleidung her und kreierte auch das beste bzw. schönste Laufshirt 2017 bundesweit. Und auch die offizielle Teambekleidung des Artiva Athletix Teams kann sich wirklich sehen lassen:

Den einzigen deutschen Hersteller individueller Laufbekleidung als Marken-botschafter zu vertreten, hat für mich zudem den Charakter „Support your local Dealer“ auch zu leben. Und so freue ich mich sehr über die Zusage. Laufen ist momentan meine Schwerpunktaktivität, da Schwimmen überhaupt nicht möglich ist und das Radfahren zu dieser Jahreszeit auch enorm wetterabhängig ist. Bisher war es eher kalt und nass und da geht Laufen einfach besser. 

 

Das Team Artiva Athletix wurde 2017 gegründet mit dem Zweck Amateur-laufsportler zu unterstützen und ihnen eine gemeinsame sportliche Heimat zu geben. Alle Teammitglieder sind zugleich Markenbotschafter. Aktuell sind es 200. 

Da ich auch zukünftig noch Triathlon machen werde, bin ich natürlich auch weiterhin Markenbotschafterin für KiWAMi Deutschland und Triathlonone. Nur laufen werde ich im Artiva Athletix Team, das übrigens im Juni zum Team Athletics United umbenannt wird und sich zu einer der größten Laufgemeinschaften Deutschlands entwickeln soll.

 

Ich hoffe auf eine tolle Laufgemeinschaft, gegenseitige Motivation und zukünftige Treffen und Events nach Ende dieser Pandemie. 

24.11.2020

Siegerehrung per Post

Anfang November veranstaltete der Ort Santa Eularia del Rio auf Ibiza den Strassenlauf „Passeig a Passeig“, der real der Pandemie zum Opfer fiel. Alternativ fand er virtuell statt und erstmals ermöglichte eine App, die ein Freund von mir entwickelt hatte, die Teilnahme in Deutschland. Ehrensache mich dem 15 km Lauf zu stellen und sie auszuprobieren. Außerdem ein schöner Traininglauf. 

 

Und so kam es, dass ich am Ende in meiner Kategorie den 2. Platz belegte und den 6. Platz gesamt. Mein Finishershirt konnte ich vor dem Lauf samt Startunterlagen natürlich nicht an der Schwimmhalle in Santa Eularia empfangen und zur Sieger-ehrung in der folgenden Woche konnte ich auch nicht gehen, aber mein Freund Juanjo konnte und nahm den Pokal für mich in Empfang. Blue people eben.

 

Aber damit war es noch nicht getan. Nicht ganz einfach war der Versand nach Deutschland. Der Pokal war ein geschmiedeter spanischer Qualitätspokal, der das Paket schön schwer machte. Airmail geht mangels Flugverbindungen auch nicht mehr so flott. Am Ende kostete der Versand satte 21 Euro. Immerhin konnte die massive „Trofeo“ nicht in der Post kaputt gehen. Man könnte damit auch jemanden erschlagen.

 

Zwei Wochen später stand der Postbote mit einem Paket aus Santa Gertrud vor meiner Tür und ich habe mich echt gefreut, meinen ersten Laufpokal überhaupt und den einzigen Pokal dieser komischen Saison in Empfang zu nehmen. Ich hoffe, wir sehen uns bald alle gesund auf Ibiza wieder. Muchas gracias amigo.

08.07.2020

 

2. PLATZ BLOGAWARDS 2020

 

35 682 Besucher und 20 549 Votes später: Moni Moonreker ist auf dem 2. Platz in der Kategorie Rennrad von insgesamt 6 Kategorien der Fahrrad XXL Blogawards 2020 und auf einem respektablen 11. Platz von 30 der nominierten Blogs over all.

 

Zum kompletten Ergebnis hier klicken

 

Wow, DANKE an alle, die für mich gestimmt haben. Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis. Ich habe schon öfter an  ähnlichen Blog-Auslesen teilgenommen und bin über den 4. Platz nie hinausgekommen. Jetzt hat es erstmals für die Top 3 und sogar Platz 2 gereicht.

Grossartig! Allein die Nominierung hat mich schon sehr gefreut, zeigt sie doch, dass mein Blog bundesweit wahrgenommen wird und sich der Aufwand lohnt.

 

Hobby-Blogs lassen den Sport leben, egal ob mit oder ohne Event und das zeichnet sie auch gerade jetzt in der Krise aus. Schon gemerkt, dass offizielle Magazine gerade wenig schreiben, weil der Profisport still steht? Wir Blogger unterhalten Euch trotzdem kostenlos weiter. And my work will go on – einfach weil es Spass macht mit Euch die schönen Momente des Ausdauersports zu teilen und sich über Material und Szene auszutauschen.

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