Saison 2016 ...und es kam alles anders ...

19.10.2016

Bauchtanz - Rollenkönig - Lanzarote — St. Tropez und geplant war alles eigentlich völlig anders! 

 

Angefangen hatte die Saison wie immer noch völlig „normal“ bei Frank Schließer in Schöningen im Bikeladen zum 180 km Rollenkontest = Sado Maso bis der Elektrolythaushalt völlig im Eimer ist. Rollenkönig wurde am Ende, mein virtuell auf Facebook mitfahrender Freund Manni Kohlruss, der es insgesamt 8:38 h auf der Rolle aushielt und am Ende 225 km schaffte. RESPEKT, mein Arsch hätte das nie ausgehalten! Wir haben zwischendurch lieber Bauchtanz im Laden geguckt, denn Franks Unterhaltungsprogramm ließ keine Wünsche offen. Zumindest die „Jungs“ fuhren in dem Moment mal kurz deutlich schneller, während Manni den virtuellen Wahnsinn allein im Wohnzimmer austrug!

Weiter ging es mit Maren im Januar beim 24 Stunden Schwimmen in Lüneburg. Zum wohltätigen Zweck haben wir beide jeweils 5 km Kacheln gezählt. Weil wir beide noch nie so viel an einem Tag geschwommen sind, betraten wir den Tag danach „Land of Pain“. Ich war zwar TOTAL happy, das mit meiner kaputten Schulter geschafft zu haben, hatte aber anschließend sowas Ähnliches wie „Ganzkörperschmerzen“.

 

Es folgten Stefan und ich im Februar beim Iceman. Völlig an uns vorbeigegangen war die Erhöhung der Renndauer von 6 auf 8 Stunden, zudem setzte am Sonntagmorgen Eisregen ein. Auf zunächst spiegelglattem Boden - ich lag gleich beim ersten Schritt aus der Jugenherberge auf der Nase - wurde es im Rennverlauf mit Tauwetter zur absoluten Matschparty. Wir sind null Risiko gefahren uns im Februar schon die Knochen zu brechen und beendeten das Ding mit dem 2. Platz. Ging völlig o.k.!

Mein Plan Crossduathlon im Frühjahr zu machen ging völlig in die Hose. Zunächst war das Wetter zu schlecht und dann hatte ich immer noch Stress mit meiner Achillessehne beim Laufen. Ich wollte eine chronische Entzündung vermeiden und konzentrierte mich lieber auf Radfahren. Das war im Nachhinein auch besser so, weil es aktuell auch tatsächlich komplett ausgeheilt ist. Und in Anbetracht meiner Triathlonpläne für 2017 die richtige Entscheidung war.

 

Auf den Spuren des legendären IRONMAN`s sind Ralf und ich dann mal eine Woche zum Radfahren nach Lanzarote geflogen. Wohl gemerkt im Februar - Wetter war Oberscheiße! Wir hatten Sturm und Regen und eigentlich nur 2 richtige Ausfahrten mit dem Rad. Mit dem Hotel hatten wir Glück, weil es auf Triathlon spezialisiert war und gute Schwimmtrainigsmöglichkeiten sowie ein gutes Fitnesscenter bot. Überzeugt hat mich die Insel weder landschaftlich noch als Trainingsbasis. Zu weite Anreise, zu windig für Radtraining, Februar generell zu früh und außer Sport kann man dort wenig machen. Wird etwas überbewertet, die Nummer! Unseren Spass hatten wir trotzdem:

Dann machte Stefan es mir nach….wegen Bikediebstahl im Winter nur gelaufen -zack Muskelabriss wie bei mir 2015. Soweit so gut stand noch nichts auf der Kippe, sollte er nicht auch noch eine Thrombose bekommen. Das war`s dann mit unseren gemeinsam geplanten 24-Stunden Rennen - KOTZ - HEUL! 

 

Danach wurde es „eng“! Im Juni sollte es mit Rad statt Rollstuhl auf die zweite große Besi & Friends Tour von Frankfurt/ Main nach St. Tropez gehen und Kilometer sowie Höhenmeter waren ein Vielfaches mehr als bei der ersten Tour nach Barcelona. Es musste Grundlage her und so begann statt Crossduathlon das große Kilometersammeln. 220 km Rolandmarathon + 155 km RTF Delmenhorst (Rund um die Banane) + 300 km MSR = 675 km. 

 

Zwischendurch war ich dann mal mit meinen Arbeitskollegen der Bundespolizei beim Eckernworth Waldlauf und konnte ohne großes Training aus der kalten Hose meine 5 km PB-Zeit verbessern. In meiner AK war das der 1. Platz. Tat zwar Scheisse weh, war aber für nix trainieren eigentlich gut! Die Mannschaftswertung haben wir zudem auch noch erfolgreich verteidigen können - der Pott unser :-) !!!

 

Dann kam St. Tropez: Hitze bis zu 50 C, lange Etappen, Höhenmeter mit ständigen Anstiegen zwischen 7 und 10 % und dank Frankreich und später Ankünfte in den Hotels selten richtig was zu Essen. Nach 19 Uhr in Frankreich etwas zu Essen zu bekommen ist fast unmöglich. Hatten wir auf der ersten Barcelonatour auch schon - nur waren wir da oft früher im Hotel. Erholungsphasen bei dem Profil eigentlich gar nicht vorhanden. Ich kann dazu nur sagen, dass ich die Tour 2016 in dem damaligen Zustand von 2014 nicht geschafft hätte, insofern Chapeau an alle Mitstreiter mit Handicap, die sich durchgebissen haben. 

 

Nach der Tour war ich völlig platt, auch weil meine Radübersetzung viel zu hart gewesen ist für das Profil. Was die Ernährung anging, war sie suboptimal für mich. Mein Magen völlig überreizt und gestresst. Es endete mit dem Start beim 24 Stunden Rennen in München mit übelster Gastritis. Schade für unserer 4 er Team, das viele Stunden unter den Top 3 fuhr, den Platz aber wegen meines Ausfalls nur schwer halten konnte. Magenspiegelung und mehrere Wochen Regeneration folgten. Das Ganze mit Stress im Full Time Job - mein Auswahldienst will auch geleitet werden - war absolut grenzwertig! Brauch ich so nicht nochmal!

 

Also hab ich rausgenommen und mit Maren und Aurelia für Besi & Friends Triathlon gestaffelt. Geil wars und unglaublich erfolgreich: Wir waren in Melle, am Silbersee, in Bremen, Celle, Oldenburg, beim Maschseetriathlon und beim Tri4Fun in Minden. Von 7 Starts waren wir 5 x die schnellste Damenstaffel und 2 x die zweit-schnellste Staffel. In Hannover und Minden lief Verena für uns. Danke Mädels - war toll mit Euch!

Und dann hab ich es noch zweimal solo probiert. Das Ding mit dem „Altersklassen-dreikampf“ (A3K) wie Basti es so schön nennt. In Lübeck bin ich zu meinem Erstaunen trotz Neo erstmals unter 10 Minuten geschwommen und hatte trotz "Neoknoten" im miesen Wechsel am Ende PB-Zeit. Konnte insgesamt den 8. Platz von 92 Frauen belegen und den 1. in meiner AK mit Abstand! WOW!

 

Noch besser lief es in Bodenfelde, wo ich erstmals in der Gesamtwertung mit Platz 2 aufs Podium kam. Der 1. Platz AK versteht sich von selbst und das mit wirklich mieser Laufleistung, weil vorher nur Rad gefahren. Hätte ich mich beim Triathlon in meiner Heimatstadt Rendsburg nicht blöder Weise wegen der Trinkflasche hinter dem Sattel auf die Nase gelegt, wäre es auch dort locker Gesamtpodium geworden. Ich bin dort zum ersten Mal mit meinem neuen Liv Zeitfahrrad gefahren und nach Auswertung meines Garmins war das mit Abstand die schnellste Radzeit aller Frauen. Schade, wegen dem Sturz hab ich nur einen weiteren Schlüsselbeinbruch gewonnen!

 

Im Februar war auch endlich Kinopremiere unseres Besi & Friends Kinofilms "Die Tour fürs Leben" in Darmstadt. Wenn mir mal einer gesagt hätte, ich komme in einen Kinofilm hätte ich ihn für völlig verrückt erklärt und jetzt war ich auf der Leinwand mit all den anderen Kämpfern, die mit mir von Frankfurt Main nach Barcelona geradelt sind. Unglaublich!

Wenig später war der Film in Hoya, Verden, Hamburg und Rheinsberg zu Gast - war stressig die Organisation - lohnte sich aber, wenn man die Feedbacks der schwer beeindruckten Zuschauer hörte. 

 

Und ich bin aufs Triathlonrad gekommen..... danke Dirk :-)!

 

Das Fazit dieser Saison ist schnell gezogen: Super Wetter (nur Sonne bei allen Events!), tolle Ergebnisse, tolle „Erlebnisse“, Spass mit vielen unterschiedlichen Sportfreunden, großes Abenteuer, Hollywood, ganz neue sportliche Erfahrungen und eine Saison mehr, die keiner anderen gleicht. Danke an alle, die mich 2016 begleitet haben! In so einem Jahresrückblick fällt einem so viel ein - so viele schöne Momente...wo ist die Zeit geblieben?!

 

Und schon steht 2017 vor der Tür und das Jahr scheint nicht zu reichen:

Ich werde live an einem echten Weltrekordversuch teilhaben, versuchen den Fluch des Heavy24 zu brechen, den Versuch starten eine halbe IRONWOMAN zu werden und mir endlich meinen großen Traum vom Ibizatriathlon erfüllen. Es wird also wieder „ungewöhnlich“ vielseitig und spannend!

 

Hier zu den schönsten Erinnerungsfotos 2016:

Saison 2015 NULLKOMMANIX „läuft“……

15 - eine Zahl, die in meiner Familie ausschließlich für Todesfälle, Unglück und Desaster steht, so wie viele andere gern die 13 verfluchen. 2015 - das Jahr, das nach 2013 seinem Namen alle Ehre gemacht hat, fing viel versprechend an und endete schon kurz vor dem geplanten Saisonhighlight.

 

Im Winter zuvor beschäftigte ich mich mit der perfekten Planung der BIKE FOUR PEAKS. Mit Andre wollten wir das Ding ein zweites Mal rocken. Mit Stefan waren Starts bei 24-Stunden-Rennen geplant und ich wollte mich auch etwas mehr Richtung Triathlon bewegen. 

 

Den ersten Strich machte mir wieder einmal der Wettergott dazwischen. Bis April nur nasskalt, Training im Dreck, Matsch und es war scheiß kalt. Wenn man Ziele hat, quält man sich auch dafür - notfalls Stunden auf der Rolle…….und so kam es auch, dass wir uns im Januar bereits bei Schließer Bike zum gemeinsamen 5 h Rolle Schwitzen trafen. 

 

Kurz darauf waren Stefan und ich beim Iceman in Rotenburg am Start. Wir waren mit unserer „Frühsommerleistung“ total zufrieden und konnten den 3. Platz belegen. Mit Prozentregel in der Ausschreibung wär es sogar der Zweite gewesen.

 

Mangels Mountainbikerennen und meiner Zielrichtung ins Triathlongeschäft stärker einzusteigen, versuchte ich mich im Frühjahr an drei Duathlons. Viel gelaufen war ich vorher nicht und ich dachte immer, Laufen wird nie meins. Aber es war gar nicht so schlecht! In Osterburg hatte ich blöder Weise das falsche Rad eingepackt. Beim Bikesplit, in dem Gelände nur mit MTB flott zu fahren, kackte ich mit meinem Crosser gleich am ersten Trail bergauf ab. Die 20 km nahmen irgendwie kein Ende und mangels Übersetzung fuhr ich mir die Beine erstmal richtig fett und hatte keine Ahnung wie ich nochmal Laufen sollte. Schwer gequält kam ich als Zweite über die Ziellinie und brauchte gefühlt eine Woche, um mich von der Nummer wieder zu erholen. 

 

Besser „lief“ hingegen der Lappwaldsee Cross Duathlon: Mit „Ralle“ zusammen am Start dachte ich, er würde deutlich schneller rennen als ich, aber dann kam und kam er nicht. Komisch…..vor ihm ging ich aufs Bike und erst nach der halben Radstrecke überholte er. Totale Probleme in den Lauf zu kommen - bei mir überhaupt nicht! Dieses Mal war der Crosser genau richtig und so kam ich als erste Frau in die Wechselzone, verrannte mich um satte 200m, die mir später fehlten. Kurz vor dem Zieleinlauf überholte mich die spätere Erste - Modell Windhund - absolut nicht meine Laufklasse und wenig später zog die spätere „Zweite“ an mir vorbei! „Nix, da - so nicht“, dachte ich und zog 100m vor dem Ziel zum Sprint an. So einfach wollte ich meinen zweiten Platz nicht aufgeben, sie aber auch nicht! Ich dachte, mir platzt das Fleisch von den Beinen und ich leg mich jeden Moment peinlichst auf die Schnauze, aber ich schaffte es meinen zweiten Platz zu verteidigen…….blöd - beide exact zeitgleich und so standen wir gemeinsam auf dem 2. Platz vom Podest. Sprechen konnte ich erst 15 Minuten später wieder…..aber Hallo? - lern ich gerade Laufen?

 

Eindeutig mit „JA“ zu beantworten, denn in Weyhe lief ich Tobi sogar davon und später beim Eckernworthwaldlauf belegte ich den 4. Platz von 80 Frauen und den 1. meiner AK. Das bei einer reinen Laufveranstaltung hätte ich nie erwartet.

 

Dann kam die deutsche Meisterschaft am Alfsee mit Stefan im Mixed-Team. Ich wollte auf der blöden Cyclocrossgraspiste eigentlich nicht mehr starten, aber Stefan. Es pisste in Strömen, die Strecke wurde matschig und rutschig, wies mit der Zeit Bremskuhlen von erheblicher Tiefe auf. Im Dunkeln war kaum etwas zu sehen und so knallte ich in der Abfahrt voll in eine Kuhle, überschlug mich und ballerte komplett auf meine linke, lädierte Schulter/ Schlüsselbein. PENG - erster Gedanke: „Durch das Ding oder noch ganz?“ - zweiter Gedanke: „Keinen Meter mehr im Dunkeln auf dieser scheiss Strecke!“ Und so rollte ich mit Schmerzen zurück. Stefan meinte nur, dass Hannah auch bereits zweimal gestürzt war und nicht mehr fuhr, weitere Fahrer auch und als er selbst dann nochmal los fuhr, konnte er die Zähne eines anderen Fahrers einsammeln - Rennende auch für ihn - das Ding war gegessen. NIE wieder Alfsee.

 

Am Alfsee merkte ich bereits Probleme in der Wade. Generell nahmen die seit Wochen zu. Die Woche darauf forderte mich mein Arbeitskollege zum Badmintonmatch im Dienst heraus. Ein falscher Schritt und zack riss mir ein Muskelbündel in der Wade unten an der Achillessehne. BRAVO !!! Perfektes Timing eine Woche vor den FOUR PEAKS *kotz*. Zum Glück konnte ich meinen Startplatz an „Ralle“ abgeben und meine Hotelbuchung an Tobi - trotzdem BLÖD. Das ganze Jahr darauf gefreut und dann das!

 

Und jetzt nahm die 15 ihren Lauf! Nicht nur, dass ich an die falsche Behandlung geriet, die mich die ganze Saison kosten sollte, nein - „Ralle“ legte sich mit meinem Startplatz FOUR PEAKS aufs Maul und brach sich auf den Tag genau vom Heavy24 Chemnitz, wo wir beide 2013 auch schon abgeschmiert waren, das Schlüsselbein. Sollte sich der ganze Zirkus etwa wiederholen? Stefan wurden sämtliche Bikes geklaut - Bikesaison erledigt und mein Lieblingspirat Andre fiel auch noch böse aus…..

 

Was war mit mir passiert? Im Nachhinein hatte mein Ausfall auch wieder positive Folgen - ich konnte meinen kompletten Orthopädieschaden endlich ins Lot bringen, denn meine langjähige Fußfehlstellung potenzierte sich mit dem Schulterschaden jetzt so stark auf, dass es als Folge zu diesem Muskelbündelriss kam. Da ich mit dem linken Arm das linke Bein beim Radfahren nicht mehr optimal unterstützen kann, muss das linke Bein härter treten. Die alte Fußfehlstellung sorgte dann zusätzlich für völlige Überlastung und zack war das Muskelbündel ab. Schuheinlagen und viel Geduld waren nötig, um das wieder ins Lot zu bringen. Aber lieber jetzt als 2016, wo ich die Besi & Friends Tour von Frankfurt/ Main nach St. Tropez fahren werde.

 

Den Triathlon in Bremen nutzte ich als Trainingsduathlon und um meine Schwimmfähigkeiten nochmal zu testen. Runterra war schwieriger als 2014 wegen der Achillessehnenentzündung vom Muskelabriss, aber auf 16 km kämpfte ich mich doch noch ins Ziel und hatte unglaublich viel Spass.

 

Ja und ganz zum Schluss - unvergessen - der erste Besi & Friends Nordstaffelstart in Minden - deutlicher Sieg in einem ganz tollen Team. Außerdem das Besi & Friends Wochenende in Schwäbisch Hall, das Piratenwochenende in Bremerhaven und die Deutschlandtour mit dem Team weisser Ring Hamburg. Wenn ich mir die Bilderauswahl anschaue, war das trotz allem ein tolles Sportjahr. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.

 

Im nächsten Jahr gehts nach St. Tropez und ich setze alles dran, die Tour auf keinen Fall zu gefährden. Ausserdem startet unsere Tria-Staffel ein paar Mal öfter und mit Stefan bin ich auch ab und zu unterwegs. Mit ein bisschen Geduld sollte ich jetzt die restlichen Probleme im linken Fuß über den Winter in den Griff bekommen und ich freue mich auf ein hoffentlich gesundheitlich besseres Sportjahr 2016. 

Saison 2014 - HAGAKURE Part II -

31.10.2014

die mit den Folgen meiner versauten Schlüsselbein O.P. nach Sturz und Bruch beim Heavy 24 im Juni `13 begann. Ich warf alle Arztanweisungen über Bord und stieg auf mein Rad - fuhr buchstäblich einarmig umher - hatte aber übelste Schmerzen. Im März absolvierte ich eine Reha, die nur bedingt half. Ich hatte immer noch keine Kraft im Arm, konnte nicht Aufstützen - Taubheitsgefühle, neuropathische Schmerzen. An eine Radsportsaison 2014 nicht zu denken - genereller Nullpunkt - auch mental. Ein Ziel musste her!?

 

Und so kam ich zur Besi & Friends Tour. 1800 km mit 22 000 hm in 12 Tagen - immer noch auf Planet Pain - totale Utopie, aber ich wollte ALLES versuchen. Zunächst motivierte Besi mich als Vorbild. Ich dachte: “Der Kerl fährt auch dauernd mit Schmerzen - dann kann ich das auch! Den entscheidenden Behandlungserfolg erzielte ich wenig später dank Ron und Willy mit dem Tipp zur LNB Schmerztherapie. DANKE - sonst wär das alles NIX geworden!

 

So war strukturiertes Training erstmals sinnvoll möglich, wenn auch mit völlig degenerierter Schulter-/Armmuskulatur und Überlastungsschmerzen. 6 Wochen bis zum Start der Tour nach Barcelona und ich fuhr langsam wie eine Schnecke 1,5 h im Wald umher und schnaufte wie ein D-Zug…..über die Pyrenäen???....Vogesen?...22 000 hm? Wer sich mit Training auskennt, weiß dass das eigentlich völliger Irrsinn ist, sich in 6 Wochen so auf zu trainieren, nur um den Trip "zu überleben". Ich schaffte es in den ersten 2 der 6 Wochen nicht meine Herzfrequenz unter Kontrolle zu bekommen. Egal wie langsam ich kullerte, der Polar zeigte 160 Schläge an. Ich riss das Teil vom Lenker, schiss auf die Frequenz und begann einfach nur zu fahren - egal wie die Zunge heraushing….bis ich es schaffte einen GA 1 wieder herzustellen. 7 Monate TOTALER Trainingsausfall - das war absoluter körperlicher Nullstart!

 

4 Wochen trainierte ich Grundlage, schraubte für die Tour meine Crosskurbel ans Rennrad, da mir für meine 52èr Kurbel die Kraft in den Beinen fehlte und versuchte mit Schwimmen und leichtem Hanteltraining einen Teil der Schulter-/Armmuskulatur zu aktivieren. Toll ist was anderes, echte Vorbereitung eigentlich auch.

 

Dann wollte ich wissen, was geht und was nicht. Also meldete ich beim größten deutschen Duathlon in Weyhe die Volksdistanz. Laufen und Radfahren im Wechsel - nicht zu einseitig die Belastung der Schulter - schauen was geht. Wenn nicht, abhaken! Ich war überhaupt nicht in Form und beendete das Ding mit dem 2 Platz gesamt, schrammte am Ersten wegen einer Strafminute (Helm zu früh geöffnet) vorbei. WOW, damit hatte ich nicht gerechnet! Beim Laufen Schmerzen beim Atmen, auf dem Rad überholt wie Pacman….erstaunlich…trotz permanenter Kotzgrenze :P.

 

Noch vor der Tour stand ein Start bei der 24-h-WM in Rieden auf dem Plan - Stefan und ich hatten das Rennen schon lange vorher geplant - 12 Stunden härtestes Gelände mit der Verletzung? Härtetest ohne Garantie - Augen zu und durch. Durch Dauerregen und verwüstetem Parcours wurden es die härtesten Rennbedingungen überhaupt, aber die Schulter hielt. Ich fuhr unerwartete Rundenzeiten? Huch? Wir wurden Zweite - verpassten den Sieg nur wegen Streckensperrungen des Veranstalters zu unserem Nachteil. Ich weiß nicht, wo es plötzlich wieder herkam…

 

Die 12 Stunden WM in Weilheim beendeten wir mit einem 6. Platz. Hier spürte ich mein Defizit in der Schlüsselbein-/Brustmuskulatur - bergauf am Lenker ziehen, ging überhaupt nicht. Dennoch waren die Zeiten erstaunlich gut - die Konkurrenz auch sehr hart.

 

Juni - Start der unglaublichsten Radtour meines Lebens - Besi & Friends. 12 Tage gemeinsam gelacht, gelitten und gekämpft - jeder auf seine Weise. Ich quälte mich mit muskulären Defiziten in der Schulter an der Grenze durch die Tour, kam aber überglücklich in Barcelona an. Menschlich und freundschaftlich war die Tour für mich unbezahlbar - das Beste Ziel, das ich mir suchen konnte!

 

ARD Doku "Über den Berg - mit dem Rennrad zu neuem Lebensmut" (Dauer 30 Min)

 

Nach der Tour stellte ich schnell fest, dass mein Arm stabiler war, dass ich Muskeln im Bereich der Brust und Schulter aktiviert hatte. Es stand der Start als Einzelstarterin beim 14 Stunden Nachtrennen in Radevormwald an. Ich hatte Schiss! Ich dachte, ich pack das nicht mit dem Handicap - wollte einen Teampartner. Ron: "Du machst das schon!" Scheisse - Start unter Vorbehalt im Rennen in den Sack zu hauen, wenn nichts mehr geht. Aber es kam ganz anders….es lief und lief….trotz harter Konkurrenz (Jana Kalbertodt mehrfache Titelträgerin in 24 -Stundenrennen). Es war heiß, schwül, sie kam weder mit meinem Tempo noch dem Klima zu recht und musste in den Morgenstunden aufgeben. Ich hatte bereits 2 Stunden! Vorsprung herausgefahren - fuhr völlig außer Konkurrenz - nachts hatte ich Schulterschmerzen, aber ich bekam Hilfe durch einen Physiotherapeuten, der mich in der Wechselzone auf einem Biertisch wieder herstellte. Sieg - Wahnsinn!

 

Rund um den Elm - 70 km Jedermannrennen - krass verfahren kurz vor dem Ziel und trotzdem noch der 3. Platz. Straßenrennen ging auch wieder, sogar gegen die Senioren Weltmeisterin - dicht dran! 

 

MTB CC Rennen in Rinteln - Sieg. Also versuchte ich mich auch noch einmal am Triathlon und siehe da - Altersklassensieg beim großen Gewoba Bremen Triathlon trotz meiner schlechten Schwimmleistung (Kraulschwimmen leider nicht möglich) - gesamt 10. Platz - WOW, für nix speziell trainiert super! Mein erster Triathlon Pokal (y)!

 

Im August dann noch ein Start im 6èr Team STORCK & Friends beim 24-h-Rennen Idstein. Mit viel Spass super Race und ohne mich "kaputt zu fahren" mit dem Team von Anfang an auf dem 3. Platz in der Kat (6èr Herren). Erstmals fuhr ich wieder super Uhrwerkrunden und damit auch die stärkste Fahrleistung aller Frauen in dem Rennen. Das Team war einfach nur Klasse - hat einfach nur Spass gemacht.

 

Danach war die Luft raus….ich hatte Pech beim Maschseetriathlon und stürzte mit dem Rad, weil mein Arm versagte. Leichte Gehirnerschütterung und Prellungen. Ich beendete ihn dennoch mit der besten Triathlonzeit ever von 1:17 h. Ich war müde. Müde im Training, müde auf Rennen. Es war ne Menge Holz in den 3 Monaten, eine unglaubliche Entwicklung und Rehabilitation - eine Leistung, die ich niemals erwartet hätte. Mein Körper brauchte Ruhe, ich mental auch, um das alles zu verarbeiten. Und daher beendete ich die Radsaison etwas vorzeitiger als geplant.

 

Im September startete ich beim Runterra Hindernislauf im Social Phoenix Award Team u.a. mit dem blinden Jeffrey Norris. Ich hatte so einen Lauf noch nie gemacht, wusste nicht, ob ich über die Hindernisse kommen würde mit dem Arm, sah es aber als weiteren Härtetest und Möglichkeit meine Grenzen weiter zu verschieben, was mir am Ende auch mit 21 km (volle 3 Runden) gelang. Jeffrey und ich wurden zudem mit dem Runterra Social Phoenix Award ausgezeichnet. Sport, um anderen Kranken/ Gehandicapten Mut zu machen - ein Vorbild zu sein…..ungewöhnlicher Gedanke, war nie mein Ziel - ergab sich einfach von selbst. Danke Jeffrey, dass ich Dich kennenlernen durfte - die Begegnung mit Dir war wirklich einzigartig.

 

Video von Jeffrey Norris - Runterra

 

Eine Saison, die einmal mehr aufzeigt, dass man viel erreichen kann, wenn man es will, kämpft und niemals aufgibt. Vielleicht die wertvollste und schönste (Rad)Sportsaison meines Lebens in der ich auch viel gelernt habe. Pokale sind nicht das Wichtigste im Leben, obwohl ich 5 x Erste wurde, 2 x Zweite und 2 x Dritte - Vizeweltmeister mit Stefan - in nur einer halben Saison. Einmal mehr sortiert sich mein Freundes-kreis komplett neu durch - einige möchte ich nie mehr missen. In jedem Fall komme ich erneut zu dem Schluss, dass es absolut richtig ist den eigenen Weg mit den eigenen Wertvorstellungen konsequent zu gehen, nicht auf andere zu hören, sondern auf die eigene innere Stimme. 

 

Zum ersten Mal erlebe ich, dass ich mit meinem Sport andere Menschen inspiriere. Die Resonanz auf den Film der Tour und die Teilnahme Runterra haben mir erstmals gezeigt, dass mein sportlicher Weg anderen Menschen Beispiel gibt, die auch wie ich schwere Rückschläge erlebt haben. Eigentlich bin ich jetzt dort angekommen, wo ich glaube hinzugehören - ohne dass es mein bewusstes Ziel war - aber genau deshalb fühlt es sich richtig an.

 

Danke an alle, die mich in dieser Saison unterstützt haben, mich begleitet haben und an mich geglaubt haben.

 

HAGAKURE - 2015 - 

 

Hier noch ein paar "Best-of-2014":

 

Die verflixte Saison 20-DREIZEHN !!!

 

07.11.2013

 

Alles begann mit der Eiszeit Winter 2012/2013. Ich hatte mir vorgenommen die erste Saison wieder voll auf Long Distance Rennen zu setzen und bin deshalb extra keine Cyclocrossrennen gefahren, um mir die Grundlage nicht wieder zu versauen. Ganz ehrlich? Ich hatte nach September 2012 - jedes Wochenende früh aufstehen - auch keinen Bock mehr auf diese Rennen, was aber nicht heißen sollte, dass ich unterm Weihnachtsbaum nur faul Kekse gefressen hab. Ganz im Gegenteil, ich hab hart auf der Rolle trainiert und mir regelmässig am Wochenende krass den Arsch auf dem Bike abgefroren.

 

Im Januar hab ich mir dann auf der Arbeit diese Abart von Schweinegrippe eingefangen, die wohl fast jeder hatte und die äusserst hartnäckig war. Weil ich kein Risiko eingehen wollte die Seuche zu verschleppen, hab ich ganze 4 Wochen mit dem Training ausgesetzt. O.K. - kann ja mal vorkommen. Kaum 3 Tage wieder im Training radel ich nichts ahnend zum zigsten Male am Haus unserer Nachbarn vorbei, um eine schöne 3 Stunden Einheit in Thermoklamotten zu absolvieren, als plötzlich deren großer, schwarzer Schäferhund über den Zaun springt und mir von hinten in den Arsch beißt. Fast wie bei Rotkäppchen und der böse Wolf: Ich trug meine knallrote Assos Thermomütze unter dem Helm :P *FUCK*!!! War ja wieder Sonntag, Hundebisse können ja bekanntlich krasse Infektionen auslösen, also ab ins Krankenhaus Bassum und siehe da....doch tiefer zugebissen als vermutet. Zum Glück hatte ich die Gummithermohose an, sonst wär das noch übler gewesen. Wieder eine ganze Woche ausser Gefecht. Das Wetter hatte anschließend auch seine Vorteile, weil es den zerbissenen Arsch gut kühlte :D

 

Super, noch 2 Wochen bis zur 12 Stunden Indoor DM mit Andre. Der laborierte mit verschleppter Schweinegrippe auch bis zum letzten Tag davor, ich bekam am Mittwoch vor dem Start auch noch Magen und Darm. Dank an meinen Hausarzt, der mich Punkt auf die Minute wieder fit kriegte. Am Freitag bei der Streckenkunde war mir noch etwas kotzig, am Samstag war alles weg. Wir hatten wenig Erfahrung bzgl. diesem Rennen und beendeten es trotz dieser Bedingungen mit einem guten 4. Platz. Ich war erstaunt, weil ich national die zweit-schnellsten Dauer-Rundenzeiten aller Frauen hinlegte und neben Cemile auch die meisten Runden neben den Einzelstarterinnen absolvierte. Wo die Form herkam keine Ahnung - vielleicht Hundetollwut oder so ;-) ?

 

Im März war ich joggen - yeaaah und meine verpfuschte Zahn O.P. meldete sich zu Wort. Ich hatte seit damals kein gutes Gefühl - irgendwie war da immer so ein Druckgefühl gewesen, aber der Zahnarzt meinte immer, das sei normal. Tja, zack war der Eckzahn wieder dick. Die nächste "Schlachtung" stand bevor. Ich nenne das bewusst so, da bei der ersten O.P. die komplette Betäubung versagte und das Ganze darin gipfelte, dass ich den Chirurgen von mir wegschlug, weil er mir bei vollem Bewusstsein trotz Schmerzansage meinerseits den Zahn im Kiefer absägte. Mit einem Scheiss-Gefühl ging ich erneut zum Zahnarzt, wählte aber einen anderen Chirurgen und was soll ich sagen? Es geht auch anders. Und wer die Füllung vergisst, muss sich nicht wundern, dass der Zahn nochmal Stress macht - Danke ! Jedenfalls nochmal 3 Wochen gar kein bis halbgares Training.

 

Dann fielen erste Strassenrennen, die ich dringend zum Training brauchte, wegen Kälte aus. Jaaa, noch nie trug ich im April Thermosachen - 2013 schon! Lange Grundlageneinheiten kaum möglich im Training. Mein erstes Strassenrennen "der GP von Börger" bestritt ich ebenfalls in diesen Klamotten. Aber nach der Kälte kam die Sintflut. Dazwischen gab es nichts!!!

 

Mein erster MTB Marathon in Bad Harzburg über 85 km versank im Schlamm. Dieser ohnehin schon schwere Marathon dauerte 5:40 auf 4 statt 5 Runden, dann wurde ich disqualifiziert wie viele andere Starter auch, weil das Zeitlimit gesprengt wurde. Ich sah aus wie eine Sau, wollte die 5. Runde auch noch fahren, durfte aber wegen dem blöden Reglement nicht und brauchte 2013 für 4 Runden so lange, wie ich 2011 für 5 gebraucht hatte, wohl bemerkt damals in deutlich schlechterem Trainingszustand. Immerhin erbarmte man sich die Quälerei bei uns Damen doch noch mit dem 2. Platz zu honorieren. Den MTB Marathon in Hellenthal konnte ich in einer guten Zeit mit dem 1. Platz beenden. Dennoch hatte ich stets das Gefühl die Grundlage sei schlecht  und Anfang Juni wollte ich mir endlich den Traum TransGermany, jetzt Four Peaks erfüllen. Knappe Kiste....

 

Ich quälte mich im Mai trotz Wetterkapriolen am Wochenende stundenlang auf dem Rennrad, um noch etwas zu retten oder zumindest mein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Aus Kuhmist einen Bonbon machen, war das Motto dieser Saison - funktioniert nur bis zu einem bestimmten Grad.

 

Die 24 Stunden DM am Alfsee versank ebenfalls im Dauerregen. Andre nur in mäßiger Form wegen dem Lernstress 3. Staatsexamen konnte ich das Zeitfehl pro Runde auch nicht mehr ausgleichen, obwohl ich erstaunlicher Weise wieder zweitbeste Fahrerin national wurde und sogar die Univega Pros abhängte. Die Strecke wurde immer sturzträchtiger, wir versuchten konstant zu fahren, die Konkurrenz schwächelte, aber dann wurde das Rennen um 2 Uhr nachts bis 8 Uhr morgens abgebrochen zum Vorteil der CC-spezialisierten Konkurrenz. 4. Platz am Ende - wieder knapp am Podium vorbei.

 

Das Wochenende darauf MTB-Marathon in Altenau - 5 Uhr prasselte der Regen ans Fenster:"Nö danke, nicht nochmal Alfsee auf Streckenverhältnissen wie in Bad Harzburg mit Sturzgefahr und Materialmord." War auch besser so. Ich fuhr später daheim bei bestem Wetter Grundlage für Four Peaks, während in Altenau Schlammpflügen anstand - die FB Bilder reichten mir.

 

Ich hab 8 Jahre gebraucht von "so gut wie berufsunfähig" bis zu Four Peaks (ehemalige TransGermany) und im Juni 2013 sollte sich dieser Traum erfüllen - gemeinsam mit Andre wollten wir 4 Etappen mit 4 Zweitausendern, knapp 400 km mit knapp 10 000 hm bezwingen. Alles gebucht, das Beste aus der versauten Trainingsvorbereitung herausgeholt, sollte es endlich losgehen als Deutschland plötzlich komplett unter Wasser stand. Katastrophenalarm in Deutschland und Österreich. Einen Tag vor unserer Anreise soff der Etappenort Lofer komplett ab und der Veranstalter gab im Internet bekannt, er behalte sich vor das Rennen komplett abzusagen. Andre und ich zitterten bis Montag Mittag - mussten eine Entscheidung treffen und zum Glück erreichte ich Ley Events telefonisch: Wir sollten losfahren, man würde alles versuchen das Rennen stattfinden zu lassen. Im strömenden Regen fuhren wir nach Ruhpolding in Begleitung diverser Rettungskräfte wie THW, Feuerwehren, Polizei und DLRG. Meine eigenen Kollegen waren auch schon im Katasstrophenschutz unterwegs. Die A8 Vollsperrung, unter Wasser, die Ausweichstrecke auch schon grenzwertig. Um 23 Uhr kamen wir in Ruhpolding an. Am folgenden Tag regnete es auch noch, aber vom Start bis zum Ziel 25 C und Sonne, teilweise schon fast zu heiß. Das einzige Rennen das optimal durchlief und das ich bei starker internationaler Konkurrenz mit dem 20. Platz beenden konnte. Wenigstens ein Lichtblick 2013!

 

Nach Alfsee kapitulierte mein Teampartner Andre - Lernstress 3. Staatsexamen - nix mehr 24 Stunden Rennen. Super, sind ja noch 3 mit ihm gebucht, was nu? Also mal schnell neuen Partner gesucht und gefunden. Stefan Bzdok vom Prowell Team Harzblut *yippiieee*, nur das Heavy24 Chemnitz musste ich solo bestreiten - zu kurzfristig. Immerhin war das für die später folgende Freundschaft zu Stefan und Ralph Gerlach vom Schliesser Bike Team äußerst förderlich, für Ralphs und meine Gesundheit weniger. Ralph stürzte schwer und ich zog nach 23 Stunden Fahrzeit blöder Weise nach - Schlüsselbeinbruch. O.P. erfolgte gleich im Anschluß und ich hatte noch Hoffnung vielleicht zur WM oder Rad am Ring wieder fit zu sein, aber alles kam ganz anders. Meine Schulter entzündete sich, das Implantat musste vorzeitig raus - chronische Osteomyelitis - wieso buch immer ich WORST CASE ???

 

Der einzige Trost war, dass die WM auch abgeblasen wurde wegen Bodenbelastung in der Maxhütte.

 

Meinen ersten Triathlon auf Sprintdistanz konnte ich hingegen ohne jegliche Erfahrung, aber bei starker Konkurrenz in Lübeck mit dem Sieg in meiner AK beenden.

 

Derzeit kämpf ich weiter um die Genesung meiner Schulter, habe einen erneuten NULL-Start vor mir und hake 2013 komplett ab. Mental und körperlich bin ich definitiv am Limit nach so einer Scheißsaison und hoffe das dieser Fluch mit Zahlenwechsel 2013/2014 endlich aufhört. Bei soviel Scheiße am laufenden Band, hab selbst ich die Moral verloren und das will schon was heißen !!!

 

Wer also nen guten Exorzisten kennt, der darf sich gerne bei mir melden - auf das 2014 besser wird! :-)

 

Bis dahin halte ich Euch hier auf dem Laufenden, was meine Fortschritte angeht - ab und zu einfach mal reinschauen.

Nächster Termin:

Ibizatriathlon